Die Impfquoten bei Kindern in der EU sind nach jahrzehntelangen Fortschritten seit der COVID-19-Pandemie in vielen Ländern wieder rückläufig. Eine Analyse von Daten aus 27 EU-Staaten zeigt insbesondere bei Impfungen gegen Polio, Haemophilus influenzae Typ b und Hepatitis B sinkende Trends.
Die Europäische Kommission hat Sacituzumab Govitecan in Kombination mit Pembrolizumab für die Erstlinienbehandlung von Patient:innen mit PD-L1-positivem, lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem triple-negativem Mammakarzinom zugelassen.
Müssen Patient:innen nach Entfernung von Hochrisiko-Adenomen bereits nach drei Jahren zur Kontrollkoloskopie? Neue Daten der europäischen EPoS-II-Studie legen nahe, dass auch ein Fünf-Jahres-Intervall kurzfristig eine vergleichbare Sicherheit bieten könnte.
Die Österreichische Ärztekammer präsentierte die Ergebnisse der Ausbildungsevaluierung 2026. Erstmals nahmen mehr als 6.000 Ärzt:innen in Ausbildung teil. Die Ausbildungsqualität wird besser bewertet als in den Vorjahren, Defizite bestehen jedoch weiterhin bei der Einarbeitung.
Wer Antidepressiva absetzt und kurz darauf unter depressiven oder ängstlichen Symptomen leidet, erlebt möglicherweise keinen Rückfall der Grunderkrankung. Eine Schweizer Studie deutet darauf hin, dass die Beschwerden häufig Ausdruck von Entzugssymptomen sind, die nach einer Stabilisierung der Dosis wieder abklingen.
Neue Daten der ELSPIRE-Studie zeigen eine signifikant höhere AP-Normalisierungsrate unter Elafibranor als unter Placebo bei Patient:innen mit PBC. Damit liefert die Studie weitere Evidenz für den Einsatz des dualen PPAR-α/δ-Agonisten in dieser Patient:innengruppe.
Die Österreichische Ärztekammer und österreichische Urolog:innen sprechen sich anlässlich des Europäischen Prostata-Tages für eine risikoadaptierte Prostatakrebs-Früherkennung aus. Gleichzeitig untersucht ein Forschungsteam der Medizinischen Universität Wien, wie sich unnötige Prostatabiopsien künftig vermeiden lassen.
Anlässlich des Welt-Sepsis-Tages am 13. September weist die ÖGARI darauf hin, dass die lebensbedrohliche Komplikation einer Infektion häufig zu spät erkannt wird. Ohne rasche Diagnose und Behandlung können innerhalb kürzester Zeit lebenswichtige Organe versagen. Neue internationale Leitlinien der Surviving Sepsis Campaign liefern dafür aktualisierte Empfehlungen von der Früherkennung über die Akuttherapie bis zur Nachbetreuung von Betroffenen.
RSV verursacht nicht nur bei Säuglingen eine erhebliche Krankheitslast, sondern wird auch bei Erwachsenen zunehmend als relevantes Gesundheitsproblem erkannt. Verfügbare Impfungen und passive Immunisierungen eröffnen Möglichkeiten der Prävention in verschiedenen Altersgruppen.
Viele ältere Menschen haben ein hohes kardiovaskuläres Risiko, der Nutzen von Statinen zur Primärprävention war jedoch bislang umstritten. Die STAREE-Studie liefert nun wichtige Daten zu Wirksamkeit und Sicherheit bei über 70-Jährigen.