Aktuelle Gesundheitsempfehlungen für Bewegung basieren auf dem Fokus einer Person, die weder Familie hat noch durch Mehrbelastung zeitlich eingeschränkt ist. Jede Frau, die sich mit der Situation konfrontiert fühlt, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen, wird vor ein scheinbar unlösbares Problem gestellt. Das Umsetzen der Vorgaben in den Gesundheitsempfehlungen scheint unüberwindbar zu sein, und Motivationsansätze werden recht bald im Realitätscheck verworfen.
Pflanzliche Arzneimittel (Phytopharmaka) sind aus der europäischen Medizingeschichte nicht wegzudenken. Viele Patient:innen verbinden mit "natürlich" Begriffe wie sanft, gut verträglich oder ganzheitlich. Tatsächlich kann Phytotherapie bei leichten bis moderaten Beschwerden eine sinnvolle Option sein – vorausgesetzt, sie wird evidenzbasiert, qualitätsgesichert und indikationsgerecht eingesetzt. In der neuen Phyto-Serie stellt Gesund.at Monat für Monat einige Arzneipflanzen vor.
Sie sind die erste Stimme. Das erste Gesicht. Der erste Eindruck. Und manchmal auch der letzte Kontakt, bevor Patient:innen die Ordination wieder verlassen. Wenn wir über Servicequalität sprechen, dann sprechen wir über Sie, die Ordinationsassistenz.
Bei der Generalversammlung im vergangenen November haben die Mitglieder des Berufsverbandes der Assistent:innen in Ordinationen (BdA) Elisabeth Wagner zur neuen Präsidentin gewählt. Gesund.at hat sich mit ihr über ihre neue Aufgabe unterhalten.
Komplementärmedizin – also medizinische Verfahren, die neben der konventionellen (Schul-) Medizin angewendet werden, hat in Österreich einen festen Platz in der Gesundheitslandschaft, wird aber in Bezug auf Wirksamkeit, Regulierung und Anwendung stark unterschiedlich beurteilt. Der folgende Artikel beleuchtet zentrale Aspekte dieser Debatte, welche Methoden als anerkannt gelten, für welche es keinen Wirksamkeitsnachweis gibt und bei welchen Beschwerden einzelne Verfahren helfen können.
Vorsorgeuntersuchungen sind ein wesentlicher Bestandteil des österreichischen Gesundheitssystems. Ihr Ziel ist es, Krankheiten frühzeitig zu erkennen, Risikofaktoren zu identifizieren und dadurch schwere Krankheitsverläufe oder Folgeschäden zu verhindern. Diese Programme haben für Ordinationsassistent:innen eine besondere Bedeutung: Sie sind oft die erste Anlaufstelle für Patient:innen, koordinieren Termine, erklären Abläufe und tragen wesentlich zur Aufklärung und Vertrauensbildung bei.
Ob in einer kleinen Praxis oder in einem komplexen Primärversorgungszentrum (PVZ): Die Arbeit im Gesundheitswesen lebt von guter Abstimmung, klaren Rollen und dem Vertrauen darauf, dass jede Person genau dort eingesetzt ist, wo ihre Stärken liegen. Für Ordinationsassistent:innen bedeutet das, täglich Schnittstelle, Organisationstalent und oft auch Krisenmanager:in zu sein. Umso wichtiger ist eine Teamstruktur, in der jeder seinen Platz kennt – und ihn gerne einnimmt.
Der Frage, warum die moderne Zeit viele Menschen aus dem Gleichgewicht bringt, ging Univ.-Prof. Dr. Reinhard Haller in seinem Eröffnungsvortrag beim Menopausekongress 2025 in Wien auf die Spur.
Es geht um soziale Absicherung: Kollektivverträge spielen in Österreich eine zentrale Rolle: Ihre Aufgabe ist die soziale Absicherung der Arbeitnehmer:innen. In Österreich gibt es kein gesetzliches Mindestgehalt. Es gibt auch keine automatische Anpassung der Gehälter – schon gar nicht jährlich. Gäbe es keine kollektivvertraglichen Gehaltserhöhungen, müsste man jedes Jahr selbst in Verhandlung treten. Wer das mehr als zweimal gemacht hat, weiß: Das geht auf Dauer nicht gut.
In der Generalversammlung am 22. November 2025 haben die Mitglieder des Berufsverbandes der Assistent:innen in Ordinationen (BdA) die Weichen für die Zukunft gestellt und einige personelle Veränderungen vorgenommen.