Bei der Generalversammlung im vergangenen November haben die Mitglieder des Berufsverbandes der Assistent:innen in Ordinationen (BdA) Elisabeth Wagner zur neuen Präsidentin gewählt. Gesund.at hat sich mit ihr über ihre neue Aufgabe unterhalten.
Komplementärmedizin – also medizinische Verfahren, die neben der konventionellen (Schul-) Medizin angewendet werden, hat in Österreich einen festen Platz in der Gesundheitslandschaft, wird aber in Bezug auf Wirksamkeit, Regulierung und Anwendung stark unterschiedlich beurteilt. Der folgende Artikel beleuchtet zentrale Aspekte dieser Debatte, welche Methoden als anerkannt gelten, für welche es keinen Wirksamkeitsnachweis gibt und bei welchen Beschwerden einzelne Verfahren helfen können.
Vorsorgeuntersuchungen sind ein wesentlicher Bestandteil des österreichischen Gesundheitssystems. Ihr Ziel ist es, Krankheiten frühzeitig zu erkennen, Risikofaktoren zu identifizieren und dadurch schwere Krankheitsverläufe oder Folgeschäden zu verhindern. Diese Programme haben für Ordinationsassistent:innen eine besondere Bedeutung: Sie sind oft die erste Anlaufstelle für Patient:innen, koordinieren Termine, erklären Abläufe und tragen wesentlich zur Aufklärung und Vertrauensbildung bei.
Ob in einer kleinen Praxis oder in einem komplexen Primärversorgungszentrum (PVZ): Die Arbeit im Gesundheitswesen lebt von guter Abstimmung, klaren Rollen und dem Vertrauen darauf, dass jede Person genau dort eingesetzt ist, wo ihre Stärken liegen. Für Ordinationsassistent:innen bedeutet das, täglich Schnittstelle, Organisationstalent und oft auch Krisenmanager:in zu sein. Umso wichtiger ist eine Teamstruktur, in der jeder seinen Platz kennt – und ihn gerne einnimmt.
Der Frage, warum die moderne Zeit viele Menschen aus dem Gleichgewicht bringt, ging Univ.-Prof. Dr. Reinhard Haller in seinem Eröffnungsvortrag beim Menopausekongress 2025 in Wien auf die Spur.
Es geht um soziale Absicherung: Kollektivverträge spielen in Österreich eine zentrale Rolle: Ihre Aufgabe ist die soziale Absicherung der Arbeitnehmer:innen. In Österreich gibt es kein gesetzliches Mindestgehalt. Es gibt auch keine automatische Anpassung der Gehälter – schon gar nicht jährlich. Gäbe es keine kollektivvertraglichen Gehaltserhöhungen, müsste man jedes Jahr selbst in Verhandlung treten. Wer das mehr als zweimal gemacht hat, weiß: Das geht auf Dauer nicht gut.
In der Generalversammlung am 22. November 2025 haben die Mitglieder des Berufsverbandes der Assistent:innen in Ordinationen (BdA) die Weichen für die Zukunft gestellt und einige personelle Veränderungen vorgenommen.
Konflikte gehören zum menschlichen Zusammenleben und treten überall dort auf, wo Menschen zusammenarbeiten – besonders in einem komplexen und emotional anspruchsvollen Umfeld wie dem Gesundheitswesen. Doch Spannungen lassen sich oft vermeiden – und wenn das nicht gelingt, lassen sie sich lösen.
Das wahre Ayurveda, westliche Irrtümer – und warum chronische Entzündungen die Krankheit unserer Zeit sind: Ayurveda ist in aller Munde – und doch selten verstanden. Für viele ist es ein Wellness-Trend, für andere eine esoterische Spielerei. Für den indischen Arzt und Forscher Dr. Syal Kumar ist Ayurveda dagegen eine der ältesten, präzisesten und modernsten Formen von Medizin.
Ein wertschätzender Umgang mit Patient:innen beginnt oft schon am Empfang – und genau hier kommt die wichtige Rolle der Ordinationsassistent:innen ins Spiel. Sie sind häufig die ersten, mit denen Patient:innen in Kontakt treten, und prägen damit den ersten Eindruck der gesamten Praxis. Eine freundliche und klare Kommunikation kann nicht nur für ein angenehmes Gespräch sorgen, sondern auch den weiteren Verlauf der Behandlung positiv beeinflussen.