Immer mehr Patient:innen leben mit chronischen Erkrankungen. Wie Ordinationsassistent:innen sie im Praxisalltag bestmöglich unterstützen können, thematisiert der 12. Fortbildungskongress für Ordinationsassistent:innen am 10. Oktober 2026 im Novotel Wien. Veranstalter sind der Berufsverband der Assistent:innen in Ordinationen (BdA) und Gesund.at. Anmeldungen sind bis 26. September möglich.
Sexuelle Gesundheit umfasst damit mehr als den Schutz vor sexuell übertragbaren Infektionen oder einer ungewollten Schwangerschaft. Sie schließt körperliches, psychisches und soziales Wohlbefinden, Selbstbestimmung, Information und den Schutz vor Diskriminierung, Zwang und Gewalt ein. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) versteht sexuelle Gesundheit als wichtigen Bestandteil der allgemeinen Gesundheit und als Menschenrecht.
Telemedizin ist längst mehr als die Videosprechstunde, die während der Pandemie vielerorts kurzfristig eingeführt wurde. Sie umfasst unterschiedliche Formen der medizinischen Betreuung über räumliche Distanz: von der telefonischen oder videobasierten Beratung über die digitale Befundbesprechung und das Telekonsil bis zum laufenden Telemonitoring chronisch erkrankter Menschen, es gibt aber auch Telechirurgie oder Telepathologie.
Mit dem Herbst beginnt eine der arbeitsintensivsten Phasen des Jahres: Influenza-, COVID-19- und weitere saisonale Impfungen häufen sich, während der reguläre Ordinationsbetrieb unvermindert weiterläuft. Ohne klare Abläufe wird diese Zeit schnell zum Nadelöhr – mit gutem Impfmanagement dagegen zu einer Phase, die Team und Patient:innen spürbar entlastet.
Wenn wir an digitale Medizin denken, sehen wir vielleicht bereits einen Bodyscanner vor uns, der Patient:innen scannt und sofort erkennt, welches gesundheitliche Problem vorliegt. Daneben sehe ich aber weiterhin eine kompetente Assistent:in, die eine Patient:in willkommen heißt, Unsicherheiten wahrnimmt, Fragen beantwortet und Orientierung gibt. Denn Digitalisierung soll Menschen nicht ersetzen, sondern ihnen den Rücken freihalten.
Viele beginnen als Ordinationsassistent:in mit dem Wunsch, in einem sinnstiftenden Beruf zu arbeiten. Menschen zu helfen. Teil eines medizinischen Teams zu sein. Doch nach einigen Jahren schleicht sich bei manchen eine Frage ein: War das schon alles? Die Antwort lautet: Nein.
Der Schulbeginn bringt für Kinder und Eltern viele Veränderungen mit sich. Welche gesundheitlichen Herausforderungen dabei besonders häufig auftreten, wie Eltern das Immunsystem ihrer Kinder stärken können und warum Selbstvertrauen wichtiger ist als perfekte Noten, erklärt Kinderarzt Dr. Holger Förster, Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde in Salzburg, im Interview.
Schwitzen gehört zu den natürlichsten Vorgängen des Körpers – und dennoch empfinden es viele als unangenehm. Dabei erfüllt Schweiß eine zentrale Aufgabe: Er schützt uns vor Überhitzung. Über zwei bis vier Millionen Schweißdrüsen reguliert der Körper seine Temperatur, kühlt die Haut und unterstützt sogar das Immunsystem. Besonders an warmen Tagen, bei körperlicher Aktivität oder Stress steigt die Schweißproduktion deutlich an. Für die meisten Menschen ist das völlig normal, doch manchmal wird Schwitzen zur Belastung.
Mit Beginn der Urlaubssaison steigt in Ordinationen die Nachfrage nach reisemedizinischer Beratung deutlich an. Ordinationsassistent:innen spielen dabei eine zentrale Rolle, da sie oft die erste Anlaufstelle für Patient:innen sind und organisatorische sowie vorbereitende Aufgaben übernehmen.
Der Empfang ist weit mehr als ein organisatorischer Ort. Er ist der emotionale Startpunkt jedes Ordinationsbesuchs. Hier entscheidet sich oft innerhalb weniger Sekunden, ob sich Patient:innen willkommen, ernst genommen und gut aufgehoben fühlen – oder ob Unsicherheit, Stress und Frust entstehen.