Bei der Versorgung von Menschen mit Adipositas besteht in Österreich weiterhin erheblicher Handlungsbedarf. Obwohl medizinische Leitlinien und moderne Therapien eine evidenzbasierte Behandlung ermöglichen, werden weder ärztliche Beratungs- und Betreuungsgespräche noch die innovative medikamentöse Therapie mit Inkretin- Mimetika regulär von den Sozialversicherungen erstattet.
ÖGIM, ÖDG, ÖKG und ÖGN haben einen gemeinsamen wissenschaftlichen Vorschlag zur Modernisierung der österreichischen Vorsorgeuntersuchung vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen ein risikoadaptiertes Screening, die frühzeitige Erkennung von Herz-Kreislauf-, Nieren- und Stoffwechselerkrankungen sowie eine stärkere Orientierung an individuellen Risikoprofilen.
Am 17.09.2026 lud das Vienna Airport Health Center in Zusammenarbeit mit den RegionalMedien Gesundheit und Permedio zu einer Ärzt:innenveranstaltung der besonderen Art.
Am ESC-Kongress in München wurde die erste Leitlinie zur kardialen Rehabilitation vorgestellt. Sie versteht Rehabilitation nicht länger als ergänzende Maßnahme nach Abschluss der Akutbehandlung, sondern als festen Bestandteil der kardiovaskulären Versorgung. Neben der Senkung von Mortalität und Hospitalisierungen rücken dabei zunehmend die körperliche Leistungsfähigkeit, die Lebensqualität und die individuellen Ziele der Patient:innen in den Mittelpunkt.
Am 14. September diskutierten im Rahmen der vom Österreichischen Apothekerverband gemeinsam mit der Tageszeitung Die Presse organisierten Veranstaltung "Impfen in der Apotheke: Rezept gegen Österreichs Impfmüdigkeit?" Expert:innen aus Gesundheitswesen, Patientenvertretung und europäischer Pharmazie über die Rolle der Apotheken bei der Impfprävention.
Bei einer Pressekonferenz am 4. September präsentierte die Österreichische Gesellschaft für Physikalische Medizin und Rehabilitation (ÖGPMR) aktuelle Daten zur Versorgungssituation in Österreich. Die Ergebnisse zeigen: Eine frühzeitige und bedarfsgerechte physikalisch-medizinische Versorgung kann Ausfallzeiten verkürzen, Folgekosten reduzieren und die Selbstständigkeit von Patient:innen langfristig erhalten.
Auf dem ESC-Kongress in München wurde erstmals eine gemeinsam von der European Society of Cardiology (ESC) und der European Renal Association (ERA) entwickelte Leitlinie zum Management von Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei chronischer Nierenerkrankung (CKD) vorgestellt. Die Leitlinie reagiert auf die wachsende globale Bedeutung der CKD und ihre enge Verbindung mit kardiovaskulären Erkrankungen.
Vier neue ESC-Leitlinien, praxisrelevante Studiendaten und ein Spotlight auf Künstliche Intelligenz: Der ESC Kongress 2026 in München setzte wichtige Impulse für die kardiovaskuläre Medizin. Gesund.at begleitete die Leitlinienpremieren mit Video-Interviews österreichischer Expert:innen, die die wichtigsten Neuerungen für die klinische Praxis einordnen.
Herpesviren gehören zu den ältesten bekannten humanpathogenen Viren. Bereits Hippokrates beschrieb im 4. Jahrhundert v. Chr. vesikuläre Hauterkrankungen, deren Erscheinungsbild mit dem heutiger Herpesvirusinfektionen vergleichbar ist.
Wien wurde vom 19. bis 20. Juni zum Treffpunkt internationaler Expert:innen der Kardioonkologie. Der ESC Cardio-Oncology-Kongress bietet ein vielseitiges Programm rund um aktuelle Entwicklungen an der Schnittstelle von Kardiologie und Onkologie. Univ. Prof.in OA Dr.in Jutta Bergler-Klein erzählt uns im Interview mehr zum Thema.