Die Studien-Highlights 2025/26 für die österreichische Praxis zusammengefasst von Assoc. Prof. Dr. Lukas Weiss, PhD, Universitätsklinik für Innere Medizin III, Uniklinikum Salzburg/PMU.
Am 22. Januar rückte der Neurologie Alpine Summit in Wien die praxisrelevantesten Highlights internationaler Neurologie-Kongresse und aktueller Studien in den Fokus.
Neuropathischer Schmerz im Fokus: Evidenzbasierte Ansätze, Versorgungslücken und innovative Verfahren. Mit diesem Thema befassten sich Vertreter der Österreichischen Schmerzgesellschaft (ÖSG) zum Auftakt der Schmerzwochen im Rahmen einer Pressekonferenz am 28. Jänner in Wien.
Am 28. Jänner wurde offiziell die Arzneipflanze des Jahres 2026 von der Herbal Medicinal Products Platform Austria (HMPPA) preisgegeben: der Hopfen, auch Humulus lupulus L. genannt.
Im Vorfeld des Weltkrebstages wurde in einem Pressegespräch zum Thema "Früher finden. Besser behandeln. Länger leben - am Beispiel Lungenkrebs" neue Bevölkerungsdaten zur Krebsprävention und -früherkennung präsentiert. Außerdem diskutierten Expert:innen wirksame Präventionsstrategien, Screeningprogramme zur Früherkennung und innovative Therapien.
Der Dachverband der Sozialversicherungsträger und die Österreichische Ärztekammer planen umfassende Digitalisierungsprojekte bis 2030. Neben neuen Funktionen für die E-Card soll ein digitales Terminservice umgesetzt werden.
Der Winterkongress* 2025 hat spannende und neue Aspekte unserer täglichen klinischen Praxis aus pneumologischer, infektiologischer und pädiatrischer Sicht beleuchtet. Nachfolgend ein auszugsweiser Rückblick aus pneumologischer Perspektive.
Trotz des rasanten medizinischen Fortschritts seit der Erstbeschreibung der infektiösen Endokarditis (IE) durch Sir William Osler vor 140 Jahren bleibt diese weiterhin eine schwere und langwierig zu behandelnde Erkrankung mit einer hohen Mortalität von 20 bis 30 %.