Ein internationales Forscher:innenteam einschließlich Expert:innen der Med Uni Graz hat nun ein Computermodell erstellt, mit dem Screening- und Früherkennungsmethoden für Vorhofflimmern erforscht wurden. Das Modell ist das erste seiner Art, welches die Entwicklung und Progression von Vorhofflimmern auf Patient:innen- und Bevölkerungsebene über die gesamte Lebenszeit simulieren kann. Es integriert wichtige pathophysiologische Mechanismen wie durch Vorhofflimmern induziertes Remodelling. Auf diese Weise ermöglicht es eine realistische Abbildung der Erkrankung und fungiert als Grundlage für eine umfassende Analyse von Screeningstrategien und Behandlungsansätzen, etwa der Antikoagulationstherapie. Die Hausärzt:in sprach mit Studienleiter Univ.-Prof. Dr. Jordi Heijman über die Erkenntnisse und den Nutzen der virtuellen klinischen Untersuchung für die Praxis.
Patient:innenpopulation realitätsnah virtuell abbilden
Da Vorhofflimmern (AF) in Form hochdynamischer Episoden auftritt, die häufig lange symptomlos bleiben oder mit unspezifischen Symptomen einhergehen, wird es oft erst sehr spät diagnostiziert. Die Früherkennung ist aber wichtig, weil Vorhofflimmern das Schlaganfallrisiko erhöhen kann. Univ.-Prof. Dr. Jordi Heijman im Interview über ein Computermodell, das Vorhofflimmern simulieren kann.
Medizinische Expertise
Univ.-Prof. Dr. Jordi Heijman, PhD (Leiter des Gottfried Schatz Forschungszentrums für zelluläre Signaltransduktion, Stoffwechsel und Altern sowie Lehrstuhlinhaber Medizinische Physik und Biophysik, an der Med Uni Graz)
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