Sie sind seit kurzem neuer Leiter des Programmkomitees der Gesellschaft der Ärzte in Wien. Was hat Sie motiviert, diese Funktion zu übernehmen?
Meinen "Giftigen Dienstag" gibt es seit mehr als dreißig Jahren, die "Innere Medizin compact" seit rund zwanzig Jahren. Fortbildung hat mir immer Spaß gemacht und ich denke, das kann ich inzwischen ganz gut. Als mich Präsident Agneter, den ich ebenfalls seit vielen Jahren kenne und mit dem mich auch gemeinsame hochschulpolitische Aktivitäten verbinden, gefragt hat, habe ich daher spontan zugesagt.
Welche Erfahrungen möchten Sie in die Programmgestaltung der Gesellschaft einbringen und welche Schwerpunkte wollen Sie setzen?
Erfahrungen habe ich reichlich und eines ist klar: Auch Fortbildung muss man "verkaufen". In einem breiten Angebot gilt es, sichtbar zu sein und die Kolleg:innen davon zu überzeugen, dass die Fortbildungen der Gesellschaft der Ärzte die besten sind. Das bedeutet, spannende Themen klar auf den Punkt gebracht anzubieten. Anders als beim "Giftigen Dienstag" oder bei "Innere Medizin compact" ist hier – mit Blick über den Tellerrand – die ganze Medizin abgebildet.
Weitere Anworten von Univ.-Prof. Dr. Florian Thalhammer's auf folgenden Fragen finden Sie hier.
- Gibt es Themen, Veranstaltungsformate oder Kooperationen, die Sie weiter ausbauen oder neu etablieren möchten?
- Zum kommenden Sommersemester: Auf welche Highlights darf man sich besonders freuen?
- Können sich Interessierte aktiv einbringen oder Themenvorschläge einreichen?
- Wo sehen Sie das Fortbildungsangebot der Gesellschaft der Ärzte in den nächsten Jahren?