Der BMI berechnet sich aus dem Körpergewicht, das durch die Körpergröße im Quadrat geteilt wird. Menschen mit einem Wert zwischen 18,5 und 24,9 kg/m2 gelten als normalgewichtig. Liegt er zwischen 25 und 29,9 kg/m2, spricht man von Übergewicht, das bereits mit ersten gesundheitlichen Risiken verbunden sein kann. Ab einem Wert von 30 kg/m2 beginnt der Bereich der Adipositas, der in unterschiedliche Schweregrade eingeteilt wird. Besonders hoch ist das Risiko, Folgeerkrankungen zu entwickeln, wenn der BMI 40 kg/m2 oder mehr beträgt. In allen Fällen empfiehlt sich eine ärztliche Beratung, um Gesundheitsrisiken früh zu erkennen und passende Behandlungsstrategien zu erarbeiten.
Wenn das Gewicht zur Belastung wird: Ursachen, Risiken, Prävention und Behandlung
Adipositas, häufig als Fettleibigkeit bezeichnet, ist eine chronische, aber behandelbare Erkrankung. Sie entsteht, wenn sich im Körper über längere Zeit zu viel Fett ansammelt. Als Auslöser spielen meist mehrere Faktoren zusammen: Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten, genetische Voraussetzungen, hormonelle Einflüsse, psychische Belastungen und Umweltbedingungen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert Adipositas ab einem Body-Mass-Index (BMI) von 30 kg/m2. Der BMI ist zwar nicht perfekt, weil er nichts über das Verhältnis von Muskelmasse zu Fettgewebe aussagt, bietet aber eine einfache Möglichkeit, das Körpergewicht in Relation zur Körpergröße einzuschätzen.
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Medizinische Expertise
Dr.in Verena Parzer (1. Medizinische Abteilung, Klinik Landstraße, Wien und Vorstandsmitglied der Österreichischen Adipositas Gesellschaft)
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