Ein wichtiger Begriff ist dabei die Gendermedizin. Damit ist gemeint, dass Unterschiede zwischen Männern und Frauen gezielt berücksichtigt werden. Das betrifft sowohl die biologische Geschlechterdimension (zum Beispiel Geschlechtshormone oder Stoffwechsel) als auch die soziokulturelle, wie das Verhalten und die Lebensbedingungen. Ziel ist es, Diagnosen und Behandlungen besser an die einzelne Person anzupassen und geschlechtersensibel zu gestalten.
Weg vom "Standardpatienten": Frauengesundheit neu gedacht
Lange Zeit wurde Frauengesundheit fast nur mit Gynäkologie und Geburtshilfe gleichgesetzt. Heute sieht man das deutlich umfassender. Gesundheit betrifft den ganzen Körper und auch das soziale Umfeld. Moderne Medizin versteht Frauengesundheit als Zusammenspiel von biologischen Faktoren, Hormonen, Lebensphasen und äußeren Einflüssen wie Stress oder gesellschaftlichen Rollen.
Inhaltsverzeichnis
- Warum Frauen lange benachteiligt waren
- Der Zyklus als Spiegel der Gesundheit
- Endometriose: eine lange unterschätzte Krankheit
- Die Wechseljahre als Chance
- Tabuthemen und Lebensqualität
- Moderne Vorsorge rettet Leben
- Psychische Gesundheit und gesellschaftliche Faktoren
- Fazit: Mehr Wissen, mehr Selbstbestimmung
Medizinische Expertise
Univ.-Prof.in Dr.in Sabine Ludwig, MSc, MA (Direktorin des Instituts für Diversität in der Medizin an der Medizinischen Universität Innsbruck)
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