In den letzten Jahren bekommt das Thema Natur und Gesundheit immer mehr Aufmerksamkeit. Internationale Forschungsergebnisse zeigen inzwischen eindeutig, dass Aufenthalte in natürlichen Umgebungen, insbesondere im Wald, messbare Effekte auf körperliches und psychisches Wohlbefinden haben.1 Vor diesem Hintergrund gewinnt das Konzept des Social Prescribing – also die ärztliche Empfehlung von nichtmedikamentösen Angeboten – an Bedeutung, vor allem in der Variante des Green Social Prescribing mit naturbezogenen Maßnahmen. Dabei vermitteln Ärzt:innen ihren Patient:innen gezielt hilfreiche Angebote außerhalb der üblichen Verschreibungspraxis, z. B. therapeutische Angebote in der Natur.
Social Prescribing: Natur im Trend
Viele Hausärzt:innen kennen diese Situation: Ihre Patient:innen berichten über Stress, Erschöpfung, Schlafprobleme oder diffuse Beschwerden – ohne einen klaren pathologischen Befund. Betroffene artikulieren oft den Wunsch nach nichtmedikamentösen, alltagsnahen Strategien zur nachhaltigen Gesundheitsförderung.
Inhaltsverzeichnis
Autor:in
Assoz. Prof.in PDin DDr.in Daniela Haluza, MSc (Fachärztin für Klinische Mikrobiologie und Hygiene, Public-Health-Expertin und Umweltmedizinerin an der Medizinischen Universität Wien, Zentrum für Public Health, Abteilung für Umwelthygiene und Umweltmedizin.)
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