Von all jenen Frauen, die 2023 in Österreich Mutter wurden, sind 44 % im Ausland geboren. Umfragen zeigen, dass sich Schwangere mit Migrationshintergrund in Österreich häufiger unzureichend informiert und zu wenig in Entscheidungsprozesse eingebunden fühlen.1 Zudem stellte eine Studie aus Norwegen fest: Undokumentierte schwangere Migrantinnen hatten ein erhöhtes Risiko einer dringlichen Triage in der Notaufnahme sowie eine höhere Hospitalisierungsrate als norwegische Schwangere.2 Dies verdeutlicht die Notwendigkeit, die spezifischen Bedürfnisse von Frauen mit Migrationserfahrung schon früh in der Schwangerenvorsorge zu adressieren. Verbesserte Zugänge zu Gesundheitsleistungen und kultursensible Aufklärung sind entscheidend, um gesundheitliche Ungleichheiten zu reduzieren und das Wohlbefinden von Müttern und Kindern zu fördern.
Schwanger in einem neuen Land
Die Schwangerschaft ist eine Phase tiefgreifender körperlicher und emotionaler Veränderungen, die eine umfassende medizinische und psychosoziale Unterstützung erfordert. Schwangere Frauen mit Migrationserfahrung sind oft mit zusätzlichen Herausforderungen konfrontiert.
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