Das Syndrom stellt eine systemische Krankheitsentität dar, die sich durch eine Vielzahl von Interaktionen und Signalwegen auszeichnet und mit erhöhter Mortalität, Morbidität und erheblichen Gesundheitskosten verbunden ist. Für die hausärztliche Praxis ist das CRM-Syndrom besonders relevant, weil sich die frühen Phasen meist lange vor den manifesten Erkrankungen zeigen – und in ebenjenen bringen Prävention und Therapie den größten Nutzen.
Das kardiometabolische Kontinuum in der Allgemeinmedizin
Das kardiovaskulär-renal-metabolische (CRM-)Syndrom bezeichnet die enge klinische Verknüpfung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronischer Nierenerkrankung (CNI) und metabolischen Störungen – im Mittelpunkt stehen bei Letzteren Adipositas, Insulinresistenz und Typ-2-Diabetes, aber auch metabolische Lebererkrankungen.
Inhaltsverzeichnis
Autor:in
Dr. Gerald Schnürer (Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Angiologie und Nephrologie, Praxis Kardio23, Wien)
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