Hausärzt:in 04/2026
Ärzt:in Assistenz 2025

Neuer Vorsorgepass bündelt Präventionsangebote

Namhafte Vortragende beim Pressegespräch (von links nach rechts): Prof. Sevelda, Dr.in Vetter-Scheidl, Obmann Lehner, Dr.in Bauer-Rupp, Dr. Edgar Wutscher.
Namhafte Vortragende beim Pressegespräch (von links nach rechts): Prof. Sevelda, Dr.in Vetter-Scheidl, Obmann Lehner, Dr.in Bauer-Rupp, Dr. Edgar Wutscher.
© SVS / Barbara Wirl
Die Sozialversicherung der Selbständigen (SVS) stellte am 20. Mai 2026 im Rahmen eines Pressegesprächs in Wien ihren neuen "Vorsorgepass" vor – ein Präventionstool, das Orientierung schaffen und die Inanspruchnahme von Vorsorgeleistungen gezielt steigern soll. 
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"Der Vorsorgepass schafft einen Überblick über die individuellen Vorsorgemaßnahmen, zeigt den persönlichen Vorsorge-Status auf und belohnt Prävention", erklärte SVS-Obmann Peter Lehner bei der gemeinsamen Präsentation des neuen SVS-Präventionstools mit dem Vizepräsidenten der Österreichischen Ärztekammer und Obmann der Bundeskurie niedergelassene Ärzte Dr. Edgar Wutscher, dem Präsidenten der Österreichischen Krebshilfe Univ.-Prof. Dr. Paul Sevelda, der Präsidentin der Zahnärztekammer Dr.in Birgit Vetter-Scheidl und der leitenden Ärztin der SVS Dr.in Isabella Bauer-Rupp.

Der Vorsorgepass richtet sich an rund 1,3 Millionen Versicherte und soll sie motivieren, Präventionsangebote aktiver zu nutzen. Damit positioniere sich die SVS bewusst als treibende Kraft im Ausbau eines präventionsorientierten Gesundheitssystems, so Obmann Lehner. Zum Start des Programms umfasst das neue Präventionstool folgende Maßnahmen:

  • Vorsorgeuntersuchung für alle ab 18 Jahren,
  • Gesundheitscheck Junior: die "Vorsorgeuntersuchung" für die junge Generation zwischen 6 und 18 Jahren,
  • Krebsvorsorgeuntersuchungen: Gebärmutterhalskrebs für Frauen ab 18, Brustkrebsfrüherkennung für Frauen ab 45, Prostatakrebsvorsorge für Männer ab 45 und Darmkrebsvorsorge für Frauen und Männer ab 45,
  • Impfungen: jährliche Grippeimpfungen für alle Generationen, Herpes Zoster und Pneumokokken ab 60 Jahre,
  • jährliche Mundhygiene.