Rund ein Drittel der Absolvent:innen des Medizinstudiums verlässt Österreich nach ihrem Abschluss und wird für das hiesige Gesundheitssystem also nie versorgungsrelevant. Angesichts des drohenden Ärztemangels wird deshalb immer wieder die Einführung einer Arbeitsverpflichtung für Jungärzt:innen diskutiert. Doch das würde das Problem nicht lösen, sind sich OMR Dr. Johannes Steinhart, Präsident der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK), Dr. Daniel von Langen, Vizepräsident der ÖÄK und Obmann der Bundeskurie angestellte Ärzte (BKAÄ), Dr.in Kim Haas, Obmann-Stellvertreterin der BKAÄ und Anant Thind von der ÖH Med Wien in einer Pressekonferenz am 12. Mai einig. Solche Forderungen würden nur von den Versäumnissen der Politik ablenken, wie Dr. Steinhart ausführt: "Die chronische Unterfinanzierung muss dringend behoben werden. Es müssen die Arbeitsbedingungen der Ärzteschaft verbessert und das System nachhaltig gestärkt werden."
Ärztekammer fordert Ausbau der Basisausbildungsplätze
Österreichs Spitäler kämpfen mit einem latenten Ärztemangel, gleichzeitig warten Absolvent:innen des Medizinstudiums oft über ein Jahr auf einen Platz in der verpflichtenden neunmonatigen Basisausbildung. Die Österreichische Ärztekammer fordert einen Ausbau der Stellen, um Jungmediziner:innen in Österreich zu halten.
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