Zudem zeigte sich, dass seit der Aufnahme von Nirsevimab in das kostenfreie Kinderimpfprogramm Ende 2024 die Rate der RSV-bedingten Hospitalisierungen gesenkt werden konnte. Trotzdem bleibt die Altersgruppe der Null- bis Vierjährigen besonders vulnerabel. 2025 wurden in dieser Gruppe 627 Personen pro 100.000 Einwohner:innen aufgrund des Virus hospitalisiert. Das sind mehr als doppelt so viele wie in allen anderen Altersgruppen zusammen.2 Solche Zahlen unterstreichen die Notwendigkeit gezielter präventiver Strategien.
RSV – eine anhaltende Herausforderung
Die erste Welle von Infektionen mit dem Respiratorischen Synzytial-Virus (RSV) hat Österreich inzwischen hinter sich. Nach einer – aufgrund der COVID-19-Pandemie – verfrühten sowie besonders intensiven RSV-Saison 2021/2022 haben sich die saisonalen Muster wieder einigermaßen etabliert1 und die Saison 2025/2026 startete wie gewohnt im Spätherbst mit einem Gipfel im Februar.
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