Hausärzt:in 02/2024

Pneumokokken-Impfung gegen Antibiotika-Resistenzen

Der Österreichische Verband der Impfstoffhersteller ruft in einer Aussendung zur Pneumokokken-Impfung auf. Die Durchimpfungsrate sei zu gering, außerdem könnten Antibiotika-Resistenzen verhindert werden.

Zwar seien viele durch Bakterien ausgelöste Erkrankungen mit Antibiotika behandelbar – Voraussetzung ist aber, dass sie rechtzeitig verabreicht werden und keine Resistenzen vorliegen. Impfungen seien deshalb ein wichtiger Teil im Arsenal gegen Antibiotika-Resistenzen, das beträfe auch die Pneumokokken-Impfung, die vor der von Pneumokokken verursachten Lungenentzündung schützen soll.

Notwendig im Kampf gegen Resistenzen sei daher ein Maßnahmenmix, der sowohl Therapien als auch Prävention berücksichtigt. Schließlich treten Antibiotika-Resistenzen mittlerweile auch in Österreich auf. So wurden 2022 in einem kleinen Teil der Isolate von registrierten invasiven Pneumokokken-Fällen antibiotikaresistente Keime gefunden.

Dazu kommt, dass auch die Zahl der invasiven Pneumokokken-Erkrankungen fast wieder auf dem Niveau von vor der COVID-19-Pandemie ist, so der Verband. 

Mehr Infos auf: https://pneumokokken-stoppen.at/