Die IL-17-Inhibitoren, Bimekizumab, Secukinumab und Ixekizumab verbessern im klinischen Alltag bei Patient:innen mit moderater bis schwerer Psoriasis die Ergebnisse der krankheitsbezogenen Scores. Während Secukinumab und Ixekizumab selektiv IL-17A hemmen, ein zentrales Zytokin bei psoriatischer Entzündung, hemmt Bimekizumab IL-17A und IL-17F, die beide an der Pathophysiologie der Psoriasis beteiligt sind. Die Behandlungsergebnisse wurden mittels verschiedener krankheitsbezogener Scores erfasst zu Studienbeginn, nach vier und 12 Wochen. Dem Psoriasis Area and Severity Index (PASI), der Body Surface Area (BSA) und dem Dermatology Life Quality Index (DLQI).
Bimekizumab hatte bei der Analyse die größte Effektstärke für die PASI-Reduktion, gefolgt von Secukinumab und Ixekizumab. Außerdem zeigte Bimekizumab die stärkste initiale Wirksamkeit. Alle drei Wirkstoffe zeigten ein günstiges Sicherheitsprofil ohne schwerwiegende Nebenwirkungen oder Therapieabbrüche. Die häufigsten Nebenwirkungen waren laut dem Forschungsteam leichter Natur und umfassten Infektionen der oberen Atemwege und orale Candidosen.