Hausärzt:in 01/2026
Ärzt:in Assistenz 2025

Hausstaubmilben mögen eine warme, trockene Raumluft

Hausstaubmilden die in einem Wohnzimmer auf dem Sofa sitzen und rumhüpfen
Noch ist Heizsaison!
© AI / shutterstock.com
Die Hausstaubmilbenallergie ist eine der häufigsten allergischen Erkrankungen der Atemwege. In Europa sind schätzungsweise 10–20 % der Bevölkerung betroffen. Obwohl die Sensibilisierung ganzjährig besteht, berichten viele Patient:innen über eine deutliche Symptomzunahme in der Herbst- und Winterzeit. Die Heizsaison stellt damit einen zentralen Beratungsanlass für Arztpraxis und Apotheke dar.
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Hausstaubmilben, insbesondere Dermatophagoides pteronyssinus und D. farinae, kommen vor allem in Matratzen, Bettwaren und Polstermöbeln vor. Während der Heizperiode begünstigen warme, trockene Raumluft, reduzierte Lüftungsintervalle und ein vermehrter Aufenthalt in Innenräumen die Aufwirbelung von Milbenallergenen.

Klinisch äußert sich dies bei Personen mit Hausstaubmilbenallergie häufig als persistierende Rhinitis mit morgendlicher Nasenobstruktion, Niesreiz, Augenjucken sowie Husten oder asthmatischen Beschwerden. Nicht selten erfolgt zunächst eine Selbstmedikation aufgrund vermeintlicher Erkältungssymptome.