Hausstaubmilben, insbesondere Dermatophagoides pteronyssinus und D. farinae, kommen vor allem in Matratzen, Bettwaren und Polstermöbeln vor. Während der Heizperiode begünstigen warme, trockene Raumluft, reduzierte Lüftungsintervalle und ein vermehrter Aufenthalt in Innenräumen die Aufwirbelung von Milbenallergenen.
Klinisch äußert sich dies bei Personen mit Hausstaubmilbenallergie häufig als persistierende Rhinitis mit morgendlicher Nasenobstruktion, Niesreiz, Augenjucken sowie Husten oder asthmatischen Beschwerden. Nicht selten erfolgt zunächst eine Selbstmedikation aufgrund vermeintlicher Erkältungssymptome.