Charakteristisch ist, dass im Gegensatz zu anderen opioidassoziierten Nebenwirkungen keine Toleranzentwicklung eintritt.4,5
Behandlung von opioidinduzierter Obstipation bei Krebspatient:innen
Opioide sind unverzichtbar in der Behandlung akuter und chronischer Schmerzen – besonders in der Onkologie. Gleichzeitig gehört die opioidinduzierte Obstipation (OIC) zu den häufigsten Nebenwirkungen einer Opioidtherapie.1 Sowohl schwache Opioide wie Tramadol oder Codein als auch starke Opioide wie Morphin oder Oxycodon können eine OIC hervorrufen.2 Einige Symptome einer OIC ähneln jenen anderer Formen der Obstipation. Von ihnen unterscheidet sich die OIC grundsätzlich durch ihre klar erkennbare Ursache – nämlich durch die pharmakologische Wirkung von Opioiden auf μ-Rezeptoren im gastrointestinalen Nervensystem. Die daraus resultierende Hemmung der Motilität, des Flüssigkeitstransports und der Sekretion im Darm führt zu typischen Beschwerden der OIC.3
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