Während in mehreren österreichischen Bundesländern bereits neue Kollektivvertragsabschlüsse für Beschäftigte in Arztordinationen vorliegen, kommen die Verhandlungen in der Steiermark nicht voran. Die Gewerkschaft GPA kritisiert, dass die Ärztekammer Steiermark bislang keine Gespräche über die Gehaltsregelungen für 2026 aufgenommen hat.
Betroffen sind rund 3.600 Ordinationsassistent:innen sowie weitere Beschäftigte, die den Praxisalltag organisieren, Patient:innen betreuen, Untersuchungen vorbereiten und administrative Aufgaben übernehmen. Da überwiegend Frauen in diesem Bereich arbeiten, hat die Frage angemessener Gehälter auch eine gleichstellungspolitische Dimension.