Im Allgemeinen gelten die Österreicher:innen als Impfmuffel – in puncto Immunisierung gegen das FSME-Virus ist das Land aber europaweit Spitzenreiter: 80-85 % der Bevölkerung wurden zumindest einmal dagegen geimpft. Das liegt vor allem daran, dass Österreich als Zentrum der Frühsommer-Meningoenzephalitis in Europa gilt. Das Virus wird bekanntlich in erster Linie durch den Stich von Zecken übertragen, und diese sind im gesamten Bundesgebiet verbreitet. Deshalb wird die Impfung allen Menschen empfohlen, die sich hier permanent oder auch nur vorübergehend aufhalten. Vor Beginn der seit 1981 jährlich durchgeführten Impfaktionen wurden 300-700 FSME-Infektionen pro Jahr verzeichnet, inzwischen konnte diese Zahl auf rund 40-200 Fälle gesenkt werden.1 Laut einer aktuellen Studie der MedUni Wien hat die FSME-Impfung hierzulande in den letzten 25 Jahren 10.000 Erkrankungen und 80 Todesfälle verhindert.2 Doch seit einigen Jahren sinkt die Impfquote und die Infektionszahlen steigen. Im Impfplan 2025/26 wird auf dieses Problem hingewiesen.
Neue Herausforderungen lassen FSME-Zahlen steigen
Impfserie, Teil 2: Jetzt an FSME denken! Der Impfplan Österreich 2025/26 adressiert Klimawandel und Impfmüdigkeit.
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