Hausärzt:in 05/2026
Ärzt:in Assistenz 2025

Notärzt:in am falschen Ort?

Blaulichtbalken eines Notarztwagens
Notärzt:innen müssen dort verfügbar sein, wo Menschen wirklich um ihr Leben kämpfen.
© filmbildfabrik / adobe.stock.com
Auf einer Pressekonferenz der Plattform Notfallmedizin am 11. Juni 2026 betonten Expert:innen, dass im österreichischen Rettungs- und Notarztsystem Ressourcen nicht immer optimal eingesetzt werden. Notärzt:innen sind oft bei Einsätzen gebunden, die auch qualifizierte Notfallsanitäter:innen übernehmen könnten, während sie bei lebensbedrohlichen Fällen dann fehlen.
Inhaltsverzeichnis

Im Rahmen eines Pressegesprächs der Plattform Notfallmedizin analysieren Expert:innen aus Notfallmedizin, Rettungswesen und Gesundheitssystem den aktuellen Reformbedarf, stellten nationale und internationale Versorgungsmodelle vor und beleuchten deren Auswirkungen anhand konkreter Beispiele aus Klinik und präklinischer Versorgung.

Die Plattform Notfallmedizin vernetzt die notärztlichen Interessensvertretungen des Landes, darunter die Fachgesellschaften ÖGARI (Österreichische Gesellschaft für Anästhesiologie, Reanimation und Intensivmedizin), ÖNK (Österreichische Gesellschaft für Notfall- und Katastrophenmedizin), INO (Interessengemeinschaft Notärztinnen und Notärzte Oberösterreich), IGNI (Interessengemeinschaft Notfallmedizin Innsbruck) sowie die AGN (Arbeitsgemeinschaft Notfallmedizin Steiermark). Ziel ist die systematische Evaluierung der notfallmedizinischen Versorgung sowie die Entwicklung konkreter, evidenzbasierter Verbesserungsvorschläge aus Expert:innenperspektive.