Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Im Rahmen des Herbstsymposiums für Psychopharmakologie und Neurologie machte Prim. Dr. Christoph Stepan deutlich, dass sich der Blick auf die Erkrankung zunehmend erweitert: weg von der reinen Behandlung akuter Attacken, hin zu einem umfassenden Management der gesamten Krankheitslast. "Migräne ist eine Erkrankung, die einen das ganze Leben begleitet", betonte er. Dabei verändert sich die Symptomatik im Laufe des Lebens erheblich. Die kindliche Migräne unterscheidet sich oft deutlich von jener im Erwachsenenalter. Während gastrointestinale Symptome in jungen Jahren im Vordergrund stehen, erreicht die Migräne im Erwachsenenalter meist ihren Peak und zeigt sich mit heftigen, meist einseitigen und pulsierenden Schmerzattacken. Im höheren Lebensalter nimmt die Attackenhäufigkeit in der Regel ab und die Kopfschmerzen erinnern eher an Spannungskopfschmerzen.
Migräne: Über die Attacke hinaus
Migräne ist weit mehr als ein wiederkehrender Kopfschmerz. Die Konsequenzen reichen dabei weit über medizinische Aspekte hinaus. Schulische und berufliche Leistungen können darunter leiden sowie soziale Beziehungen.
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