Die nächsten Wochen werden für Allergiker:innen zur Herausforderung, mit den typischen Beschwerden, wie laufende Nase, juckende/tränende Augen, Niesen und Husten.
Die Differenzierung zwischen Allergie und Erkältung ist nicht immer eindeutig. Hinweise auf eine allergische Genese sind wiederkehrende Beschwerden ohne Fieber sowie eine Verschlechterung bei Aufenthalt im Freien. Die ärztliche Abklärung sollte über Anamnese und Allergietests (Haut- oder Bluttests) erfolgen und ggf. eine Überweisung an Dermatologie, HNO oder Pneumologie beinhalten.
Frühzeitige Diagnosestellung ist entscheidend, da unbehandelte Pollenallergien zu allergischem Asthma führen können. Die Therapie erfolgt in der Regel mit Antihistaminika, kortisonhaltigen Nasensprays und Augentropfen; in schweren Fällen kann eine Desensibilisierung indiziert sein.
Praktische Hinweise für ihre Patient:innen:
- Pollenflugvorhersagen beachten, einen Pollenkalender finden Sie hier.
- Nach Aufenthalten im Freien Kleidung wechseln, Haare waschen
- Wäsche nicht im Freien trocknen
- Pollenschutzgitter an Fenstern anbringen
Eine frühzeitige Abklärung und individuell abgestimmte Therapie ermöglichen es den Betroffenen, die Frühjahrszeit trotz Pollenbelastung aktiv zu genießen.