Typische steuerlich relevante Fahrten entstehen durch Hausbesuche, Vortragstätigkeiten, Vertretungen in anderen Ordinationen, Visiten in Pflegeeinrichtungen, Fortbildungen, Kongresse oder Besprechungen mit Kooperationspartnern. Gerade bei mehreren Einsatzorten ist eine nachvollziehbare Dokumentation wichtig, aus der Zeitpunkt, Ziel und beruflicher Anlass der Fahrt eindeutig hervorgehen.
Für berufliche Fahrten mit dem eigenen Pkw kommen abhängig von der steuerlichen Zuordnung des Fahrzeugs entweder das amtliche Kilometergeld oder die Berücksichtigung der tatsächlichen Fahrzeugkosten in Betracht. Welche Methode im Einzelfall sinnvoll ist, hängt vom Umfang und der Art der betrieblichen Nutzung sowie den konkreten Verhältnissen ab. Ein lückenloses Fahrtenbuch bleibt der wichtigste Nachweis.
Wer öffentliche Verkehrsmittel nutzt, sollte sämtliche Tickets und Rechnungen aufbewahren. Auch Taxi-, Park- oder Mautkosten können bei entsprechender beruflicher Veranlassung berücksichtigt werden. Elektronische Belege werden grundsätzlich ebenso anerkannt, sofern sie vollständig und nachvollziehbar archiviert sind.