Hausärzt:in 04/2026
Ärzt:in Assistenz 2025

Neue Wege in der Parkinson-Forschung

eine Hand aus der Nerven und ein Gehirn rauskommen.
Fortschritte in Therapie und Diagnostik geben Grund zur Hoffnung.
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In der Parkinson-Forschung hat sich während der letzten Jahrzehnte viel getan – so ist die durchschnittliche Lebenserwartung der Betroffenen inzwischen mit jener der Gesamtbevölkerung vergleichbar. Und dank neuer Behandlungsmethoden wie subkutaner Medikamentenpumpen und tiefer Hirnstimulation kann eine gute Lebensqualität bis in spätere Krankheitsstadien gewährleistet werden.
Inhaltsverzeichnis
Medizinische Expertise
Eva Schäfffer

PD Dr.in Eva Schäfffer (Oberärztin und Leiterin der Arbeitsgruppe Früherkennung Parkinson an der Christian-Albrechts-Universität Kiel)

Petra Schwingenschuh

Prof.in Dr.in Petra Schwingenschuh (Vizepräsidentin der Österreichischen Parkinson Gesellschaft, Spezialistin für Parkinson, Tremor und andere Bewegungsstörungen, Univ.-Klinik für Neurologie, Med Uni Graz)

Dennoch warten viele Probleme nach wie vor auf eine Lösung: Bis heute erfolgt die Therapie ausschließlich symptomatisch, krankheitsmodifizierende Medikamente existieren noch nicht. Und die Diagnose wird hauptsächlich anhand klinischer Symptome gestellt, in den meisten Fällen also zu einem Zeitpunkt, an dem bereits motorische Beschwerden auftreten und die Krankheit weit fortgeschritten ist. Auch die Pathogenese ist noch nicht zur Gänze geklärt. Doch in allen Bereichen werden aktuell Fortschritte gemacht.