Hausärzt:in 02/2024

Präventionsmaßnahmen gegen Hautkrebsfrühentwicklung

Lichtbedingte Schäden vermeiden
Jahrelange UV-Exposition bedingt Veränderungen der elastischen Fasern wie die aktinische Elastose.
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Die Haut übernimmt wesentliche Funktionen im Bereich des Stoffwechsels, der Wärmeregulation und der Immunantwort und dient als Körperhülle auch dem Schutz vor Umwelteinflüssen und verfügt über vielfältige Anpassungs- und Abwehrmechanismen. Das Hautbild hat auch Einfluss darauf, ob wir für gesund und attraktiv erachtet werden.
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Um in der modernen Dermatologie nicht nacharbeiten zu müssen, ist es zunächst wesentlich zu erklären, wie die Zeichen der Hautalterung entstehen. Vor allem durch den Einfluss von Umgebungsbedingungen und Gewohnheiten im Laufe des Lebens – wie Rauchen, Luftverschmutzung, Medikamente, Stress etc. –, aber ebenso durch ultraviolette (UV) Strahlung altert die Haut in exponierten Arealen deutlich schneller. Es kommt zur Bildung von Falten, Runzeln und Flecken. UV-Strahlung verursacht außerdem früher oder später die Entstehung von weißem Hautkrebs, also von aktinischen Keratosen (AK), Plattenepithel- und Basalzellkarzinomen nämlich der Gruppe der „non-melanoma-skin-cancers“ (NMSC).