In der medizinischen und pharmazeutischen Praxis erfolgt eine Unterscheidung zwischen akuten und chronischen Wunden. Akute Wunden entstehen infolge von plötzlich einwirkenden Schädigungen der Haut oder einer Schleimhaut und heilen in der Regel innerhalb von drei Wochen ab. Chronische Wunden hingegen sind definiert als Haut- bzw. Schleimhautdefekte, die trotz adäquater Behandlung nach zwölf Wochen keine erkennbare Heilungstendenz aufweisen oder nach zwölf Monaten nicht vollständig abgeheilt sind. Der Einfluss von Umweltfaktoren auf die Entstehung und Abheilung variiert bei beiden Wundformen.
Umweltdermatologische Aspekte bei Wunden
Univ.-Prof. Dr. Harald Maier im Interview über akute und chronische Wunden, die Bedeutung von Umweltfaktoren bei der Pathogenese und Herausforderungen bei der Diagnose.
Medizinische Expertise
Univ.-Prof. Dr. Harald Maier, PA (Experte für Umweltdermatologie an der MedUni Wien)
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