Hausärzt:in 09/2026
Ärzt:in Assistenz 2026

Atopische Dermatitis: Das Unsichtbare sichtbar machen

Bei der Podiumsdiskussion waren Wissenschafter:innen und Patient:innenorganisationen vertreten.
© EFA
Bei einer Podiumsdiskussion am 2. Oktober 2026 in Wien stellte die European Federation of Allergy and Airways Diseases Patients’ Associations (EFA) ein neues Positionspapier mit politischen Empfehlungen vor, das der atopischen Dermatitis einen festen Platz in der europäischen und nationalen Gesundheitspolitik verschaffen soll. Man wolle das Unsichtbare sichtbar und politisch bearbeitbar machen, sagte EFA-Direktorin Susanna Palkonen.
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Juckreiz, der nachts keine Ruhe gibt, Eltern, die mit ihrem Kind wach liegen, Blicke, die im Schwimmbad an aufgekratzten Armen hängen bleiben. In der Öffentlichkeit gilt die atopische Dermatitis oft als harmloser Ausschlag, für Betroffene ist sie ein Dauerzustand aus Schlafmangel, Scham und sozialem Rückzug. Ihre Last stand am 2. Oktober 2026 im Mittelpunkt einer Podiumsdiskussion der European Federation of Allergy and Airways Diseases Patients’ Associations (EFA) in Wien.

Auf dem Podium waren Patient:innenorganisationen aus Malta und Serbien, Dermatolog:innen, die internationale Dachorganisation GlobalSkin sowie die Gemeinderätin für Gesundheit in Scheibbs, Dr.in Mag.a Eva Hottenroth (SPÖ), vertreten. Die EFA nutzte den Nachmittag, um ein neues Positionspapier vorzustellen. Sein Hauptziel: Die atopische Dermatitis soll einen festen Platz in der europäischen und nationalen Gesundheitspolitik bekommen.1,2