Hausärzt:in 01/2026
Ärzt:in Assistenz 2025

Pressekonferenz zum Schmerztag 2026

Von der Österreichischen Schmerzgesellschaft: Prim. Univ.-Prof. Dr. Rudolf Likar (Generalsekretär), Univ.-Prof. Dr. Richard Crevenna (Präsident), OÄ Dr. Waltraud Stromer (Vizepräsidentin) , AO Univ.-Prof. Dr. Wilhelm Eisner (Past-Präsident).
© Ludwig Schedl / APA
Neuropathischer Schmerz im Fokus: Evidenzbasierte Ansätze, Versorgungslücken und innovative Verfahren. Mit diesem Thema befassten sich Vertreter der Österreichischen Schmerzgesellschaft (ÖSG) zum Auftakt der Schmerzwochen im Rahmen einer Pressekonferenz am 28. Jänner in Wien.

Neuropathische Schmerzen unterscheiden sich in Pathophysiologie, Symptomatik und Therapie grundlegend von nozizeptiven Schmerzformen – mit weitreichenden Konsequenzen für Diagnostik, Versorgung und Gesundheitspolitik. Sie entstehen bekanntlich durch Läsionen oder Fehlfunktionen des peripheren oder zentralen Nervensystems und präsentieren sich häufig mit brennenden, elektrisierenden oder einschießenden Schmerzen, Taubheit, Dysästhesien und Berührungsempfindlichkeit. Für Patient:innen bedeutet dies meist ein chronisches, hochbelastendes Beschwerdebild. Für das Versorgungssystem stellt die adäquate Behandlung nach wie vor eine Herausforderung dar.