Die MKÖ lädt herzlich zur 36. Jahrestagung am 16. – 17. Oktober in Linz ein. Unter dem Titel "Das Rezidiv bei Beckenboden-Insuffizienz – Was tun?" informieren Expert:innen aus den verschiedenen Fachbereichen über aktuelle Erkenntnisse sowie moderne Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten.
Der Titel der diesjährigen Jahrestagung der Medizinischen Kontinenzgesellschaft Österreich (MKÖ) bringt auf den Punkt, was die Arbeit der Gesellschaft seit vielen Jahren prägt: Interdisziplinarität und Teamarbeit. Das vielseitige Programm gab Antworten auf Fragen rund um Blasen- und Darmmanagement, vermittelte Grundlagen zu Harn- und Stuhlinkontinenz, beleuchtete die komplexe Thematik chronischer Beckenschmerzen und rückte das oft tabuisierte Thema Sexualität einmal mehr ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Für humorvolle Auflockerung sorgte die deutsche Kabarettistin Esther Münch alias Waltraud Ehlert.
Die MKÖ lädt sehr herzlich zu ihrer Jahrestagung am 17. und 18. Oktober nach Linz. Im Zentrum steht die interdisziplinäre Zusammenarbeit aller Fachgruppen. Das Motto: "Beckenbodenmedizin heute: Kontinenz, Sexualität, Behandlung im Team".
Rund eine Million Menschen in Österreich leiden unter einer Blasen- oder Darmschwäche. Allein in Wien kämpfen etwa 200.000 Menschen mit den Herausforderungen dieser Erkrankung. Doch zumeist bleibt das Problem unbehandelt – sei es aus Scham oder aus Unkenntnis über die zahlreichen Möglichkeiten der Behandlung. Um den Betroffenen eine nachhaltige Unterstützung zu bieten, organisiert die Medizinische Kontinenzgesellschaft Österreich (MKÖ) in Zusammenarbeit mit der Wiener Gesundheitsförderung (WiG) einen "Kontinenz-Tag" im Wiener Rathaus. Am Programm stehen Vorträge von Experten aus Medizin, Pflege, Physiotherapie und Diätologie. Dazu gibt es die Möglichkeit, gezielte Beckenboden-Übungen zu erlernen und sich von erfahrensten Fachkräften persönlich beraten zu lassen.
Den muskulär-faszialen Beckenbodenstrukturen wird oft zu wenig Beachtung geschenkt. Erst wenn sie geschwächt oder lädiert sind und dadurch Probleme verursachen, wird man sich ihrer umfassenden Bedeutung bewusst. Bei der heurigen Jahrestagung der Medizinischen Kontinenzgesellschaft Österreich (MKÖ), die von 11. bis 12. Oktober 2024 stattfand, wurde der Beckenboden daher vor den Vorhang geholt. Im wissenschaftlichen Programm beleuchteten Fachleute mit ärztlichem, physiotherapeutischem und pflegerischem Hintergrund seine vielfältigen Funktionen und Herausforderungen in den verschiedenen Lebensphasen. Der interdisziplinären Vernetzung wurde heuer einmal mehr Rechnung getragen und mit den Hebammen eine wichtige Berufsgruppe stärker ins Boot geholt.