Nachbericht
Die Gesellschaft der Ärzte in Wien widmete sich Anfang Dezember im Rahmen eines hochkarätigen Symposiums einem zentralen und schmerzlichen Kapitel ihrer Geschichte: der Vertreibung jüdischer oder politisch verfolgter Ärztinnen und Ärzte im Jahr 1938. Mit der Präsentation eines digitalen Gedenkbuchs wurde ein umfassendes, frei zugängliches Erinnerungsprojekt vorgestellt, das jenen ehemaligen Mitgliedern ein würdiges Denkmal setzt, die in der Zeit des Nationalsozialismus entrechtet und aus der Wiener Ärzteschaft verdrängt wurden.