Hausärzt:in 05/2024

Psyche & CED: Ein bidirektionaler Zusammenhang

Grafische Darstellung, die eine Verbindung zwischen Darm und Gehirn aufzeigt
Psychosomatische Aspekte bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen.
© Coolgraphic / shutterstock.com

Beeinflussen Psyche und chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED) einander? Die Antwort lautet: Ja.

Inhaltsverzeichnis
Autor:innen
Bettina Keip

Mag.a Bettina Keip (Klinische und Gesundheitspsychologin, Spezialambulanz für Gastroenterologische Psychosomatik, MedUni Wien)

Clemens Dejaco

Ao. Univ.-Prof. Dr. Clemens Dejaco (Leiter der Spezialambulanz für Gastroenterologische Psychosomatik, MedUni Wien)

Chronisch entzündliche Darmerkrankungen betreffen nicht nur den Körper – in Form von Entzündungen im Verdauungstrakt, Schmerzen und Durchfällen –, sondern den Menschen in seiner Gesamtheit. Dies beginnt in der Regel schon in jenem Moment, in dem Betroffene die Diagnose Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa erhalten.