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Übergewicht fördert Depressionen

Übergewichtige Frau ist verzweifelt, weil sie depressiv ist.
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Übergewicht kann direkt das Risiko erhöhen, an Depression zu erkranken. (mariesacha / Fotolia)

Forscher haben die bislang stärksten Beweise für einen Zusammenhang zwischen Übergewicht und Depressionen vorgelegt.

Obwohl die Wichtigkeit von gesunder Ernährung und ausreichend Sport regelmäßig betont wird, haben immer mehr Menschen mit Gewichtsproblemen zu kämpfen. Wenngleich starkes Übergewicht heute mit etwas weniger sozialen Vorurteilen einhergeht als früher, ist und bleibt es ein großes Gesundheitsrisiko. Wissenschafter betonen in einer neuen Studie nun auch einen Zusammenhang mit Depressionen.

Übergewicht als einzelner Faktor

Die australischen und britischen Forscher haben bestehende Daten von an Depression erkrankten Menschen mit jenen psychisch gesunder verglichen. Dabei legten sie ein spezifisches Augenmerk darauf, Übergewicht als einzelnen Faktor von übergewichtsbedingten Folgekrankheiten wie etwa Diabetes zu isolieren.

Auch dünne Männer betroffen

Demnach haben auch adipöse Menschen, die mit keinen anderen Folgeerkrankungen zu kämpfen haben, ein erhöhtes Risiko, an einer Depression zu erkranken. Zumindest für Männer lohnt sich offensichtlich die goldene Mitte. Denn bei ihnen ist die Gefährdung auch dann erhöht, wenn sie besonders dünn sind.

Depressionen sind keine Schande, sondern eine Krankheit, für die es mittlerweile viele effektive Therapieansätze gibt. Eine gute Anlaufstelle ist die Telefonseelsorge, erreichbar unter 142 oder auch im Internet, auf www.telefonseelsorge.at.

AUTOR


Michael Leitner


ERSTELLUNGSDATUM


14.11.2018
QUELLEN
"Using genetics to understand the causal influence of higher BMI on depression " von E. Hyppönen et al. In: International Journal of Epidemiology, 2018. (14.11.2018)

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