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Neue App: Langsames Gehen gegen Depressionen

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Beim achtsamen Gehen entscheiden wir uns bewusst für ein Schneckentempo. (ba11istic / Fotolia)

Eine neu entwickelte App soll das sogenannte achtsame Gehen erleichtern, das unter anderem bei Depressionen angewendet wird.

Alles ein bisschen langsamer machen, durchatmen und schlichtweg entschleunigen? Das kann tatsächlich mehr als nur ein hohles Klischee sein. Wissenschaftliche Untersuchungen legen nahe, dass sich das achtsame Gehen positiv bei psychischen Erkrankungen wie einer Depression auswirkt. 

Langsames Abschalten

Hierbei entscheidet man sich ganz bewusst für eine geringere Ganggeschwindigkeit. Dadurch, so die Idee dahinter, konzentriert man sich einzig auf das Gehen selbst und lässt die Gedanken nicht abschweifen. So sollen Zukunftssorgen oder andere Probleme ausnahmsweise außen vor bleiben. 

Schutz vor dem Autopiloten

Nun haben Forscher eine App entwickelt, die diese Therapieform unterstützen soll. Für das iPhone optimiert, misst das Programm die Gehgeschwindigkeit des Handybesitzers. Viele fallen beim aufmerksamen Gehen in den "Autopiloten" zurück und erhöhen unbewusst wieder die Geschwindigkeit. Hier setzt die App an und warnt den Nutzer.

Gute Testergebnisse

Erste Tests haben gezeigt, dass die Applikation ihren Zweck erfüllt. War sie aktiv, ging die Gehgeschwindigkeit der "achtsamen Geher" signifikant zurück. Zusätzlich stellt das Programm hilfreiche Informationen und Tipps zu der Praxis zur Verfügung. Wenn alles klappt, soll die App noch in diesem Jahr am Markt landen.

AUTOR


Michael Leitner


ERSTELLUNGSDATUM


14.06.2018

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