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Vitamin D unterstützt eine schmerzarme Geburt

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Frauen mit normalem bzw. höheren Vitamin-D-Spiegel erleben eine weniger schmerzhafte Geburt. (Pixabay.com)

Schwangere mit niedrigem Vitamin-D-Spiegel erleben eine schmerzhaftere Geburt, das fanden amerikanische Forscher im Rahmen einer klinischen Studie heraus.

Bisher wurde Vitamin-D-Mangel hauptsächlich in Verbindung mit Depressionen, Müdigkeit und Muskelschmerzen genannt, die Studie der American Society of Anesthesiologists ist die erste dieser Art, die sich auf die Folgen von zu wenig Vitamin D und dem erlebten Geburtsschmerz befasst. Ein Mangel während der Schwangerschaft kommt sehr oft vor, Vegetarierinnen, Frauen, die selten in die Sonne gehen und sich einseitig ernähren sollen demnach besonders häufig betroffen sein. Bei der Geburt benötigen sie mehr Schmerzmittel als jene, die einen normalen Vitamin-D-Spiegel im Blut aufwiesen.

Geburtsschmerz bei Vitamin-D-Mangel stärker

Die Wissenschafter untersuchten Blutproben von 93 Schwangeren kurz vor der Entbindung. All diese Frauen wünschten sich eine schmerzlindernde Epidural-Anästhesie ("Kreuzstich!) für die Geburt. Anschließend überwachten die Forscher, welche Mengen von Schmerzmitteln jede Einzelne im Laufe des Geburtsvorgangs benötigte.

 

Die Ergebnisse waren eindeutig: Je höher der zuvor gemessene Vitamin-D-Spiegel der Frauen war, desto weniger Medikamente brauchten sie, um den Geburtsschmerz auszuhalten. Diejenigen mit einem normalen bis hohen Vitamin-D-Level hatten weniger Schmerzen.

Vitamin-D-Gabe während der Schwangerschaft empfohlen

Die Forscher folgern daraus, dass mit einer optimalen Einstellung des Vitamin-D-Spiegels während der Schwangerschaft, die Geburt für viele Frauen als angenehmer erlebt werden könnte. Sie empfehlen daher eine Überwachung des Blutbilds im Hinblick auf Vitamin D und wenn notwendig, die Gabe von entsprechenden Präparaten.

 

Um die Studienergebnisse zu bekräftigen und in die Praxis umzusetzen, sind jedoch noch weitere Forschungen ausständig.

AUTOR


Mag. Julia Wild
REDAKTIONELLE BEARBEITUNG


Elisabeth Mondl


ERSTELLUNGSDATUM


16.10.2014

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