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Bienenstiche behandeln: 5 Hausmittel

Hausmittel gegen Bienenstich
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Bienenstiche sind unangenehm und wecken das Verlangen nach passenden Hausmitteln. (Mirko Graul / Shutterstock.com)

Von einer Biene gestochen zu werden, ist zwar unangenehm, zumeist aber kein großes Unglück. Diese 5 Hausmittel helfen, Bienenstiche zu behandeln.

Lästige Insekten trüben so manch einen gemütlichen Sommerabend. Entschließt sich eine Biene dazu, uns mit einem Stich zu versehen, kann es mitunter richtig gefährlich werden. Eine starke allergische Reaktion macht sich zunächst durch Übelkeit und Atemprobleme bemerkbar – dann sollte man sofort die Rettung rufen. In den allermeisten Fällen bleibt es zum Glück bei recht harmlosen Schmerzen und Juckreiz. Mit diesen 5 Hausmitteln können Sie Bienenstiche behandeln:

Bienenstich-Hausmittel 1: Eis

Bei Schmerzen ist und bleibt Kälte das beste Betäubungsmittel. Nehmen Sie einen Kühlpad oder eine Packung Tiefkühlgemüse aus dem Gefrierschrank, wickeln Sie es in ein Geschirrtuch und kühlen Sie die betroffene Stelle. So wird gleichzeitig auch die Schwellung reduziert. Direkter Kontakt mit dem Eis sollte jedoch vermieden werden, um die Haut nicht zu irritieren.

Bienenstich-Hausmittel 2: Desinfektionsmittel

Einen Desinfektionsspray aus der Apotheke sollte man prinzipiell immer zuhause haben. Unmittelbar nach dem Bienenstich muss die Einstichstelle gründlich gewaschen und anschließend desinfiziert werden.

Bienenstich-Hausmittel 3: Zwiebel

Die Zwiebel zählt in vielen Lebenslagen zu den Klassikern unter den Hausmitteln. Auch bei Insektenstichen freut sich die Haut über ein bisschen Saft einer frischen Zwiebel, wirkt dieser doch leicht desinfizierend und entzündungshemmend. Gerade wenn die Hausapotheke schlecht bestückt ist, kann uns die Zwiebel aus der Klemme helfen.

Bienenstich-Hausmittel 4: Backpulver

Aus 1 Teelöffel Backpulver und etwas Wasser kann relativ problemlos eine Paste hergestellt werden, die man an der betroffenen Stelle aufträgt und einige Minuten einwirken lässt, ehe man sie gründlich abwäscht. Backpulver hilft, den Säuregehalt des Bienengifts zu neutralisieren.

Bienenstich-Hausmittel 5: Abenteuerliche Methoden

Auch zwei ungewöhnliche Ansätze werden vielerorts empfohlen. Zum einen ausgerechnet Honig: Das Bienenprodukt spielt in vielen traditionellen Medizinkulturen eine wichtige Rolle bei der Entzündungshemmung. Honig sollte man aber höchstens in geschlossenen Räumen auftragen – ansonsten werden weitere Insekten angelockt. Eher kurios ist die Empfehlung, Zahnpasta auf die Einstichstelle zu schmieren, um das Gift zu neutralisieren. Wissenschaftliche Belege für diese Wirkung gibt es keine.

AUTOR


Michael Leitner


ERSTELLUNGSDATUM


11.07.2019

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