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Britische Ernährung-Offensive: Schrumpfen die Schokoriegel?

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Schokoriegel wie dieser hier könnten zumindest in Großbritannien künftig etwas kleiner daher kommen. (Pixabay)

Im Kampf gegen allgemeines Übergewicht startet die Britische Regierung aktuell eine Offensive nach der anderen. In einer neuesten Initiative wird die Verkleinerung von Schokoriegeln angedacht.

Eine Tendenz zu Übergewicht ist praktisch in der kompletten westlichen Welt festzustellen. Ungesunde Ernährungsweisen sowie ein weit verbreiteter, fast schon chronischer Sportmangel tragen dazu bei, dass immer mehr Menschen einen zu hohen BMI aufweisen. Von dem bedenklichen Trend besonders stark betroffen ist offiziellen Zahlen zufolge Großbritannien. Dementsprechend will man sich dort nun verstärkt mit politischen Initiativen zur Wehr setzen.

Weniger Schoko?

Ein neuer Vorschlag sieht eine Verkleinerung der Normgröße von Schokoriegeln vor, womit das Gewichtsproblem in erster Linie bei Kindern bekämpft werden soll. Die Idee ist simpel: Wenn wir dem Nachwuchs mal eine Süßigkeit gönnen, soll diese zumindest möglichst klein sein. Ob der Plan tatsächlich aufgeht, muss aber doch recht kritisch hinterfragt werden. Ein einzelner Riegel ist wohl unabhängig von seiner Größe nicht das entscheidende Kriterium, das über Normal- oder Übergewicht entscheidet.

Verschiedene Ansätze

Auch andere Maßnahmen zielen auf eine Reduktion des Zuckerkonsums der Kinder ab. So sollen unter anderem auch Mengenrabatte bei Süßigkeiten künftig verboten oder zumindest stark eingeschränkt werden. In vielen Ländern ist mittlerweile auch die Einführung bzw. eine Erhöhung der Zuckersteuer angedacht. Weitere Einschränkungen soll es bei der Bewerbung von Fast Food oder anderen ungesunden Lebensmitteln geben.

Folgen von Übergewicht

Hauptziel derartiger Maßnahmen ist es, ein Umdenken in der Gesellschaft zu erreichen. Mediale Diskussionen um zuckerreiches Essen, Übergewicht und dessen Folgen regen auf lange Zeit viele Menschen zum Nachdenken an. In jedem Fall darf der Zusammenhang zwischen ungesunder Ernährung und einem erhöhten Risiko auf diverse Krankheiten nicht ins Reich der Fabel verwiesen werden.

Selbst verantwortlich

Die klassischste Konsequenz von Übergewicht ist Diabetes, das in weiterer Folge auch andere Erkrankungen begünstigt. Aber auch ein direkter Zusammenhang zwischen schlechten Ernährungsgewohnheiten und lebensbedrohlichen Krankheiten wie etwa manchen Krebsarten ist nicht von der Hand zu weisen. Bei der Einleitung von Gegenmaßnahmen ist die Politik sicherlich gefordert, die Letztverantwortung für den Lebensstil liegt aber immer bei einem selbst.

AUTOR


Michael Leitner


ERSTELLUNGSDATUM


03.04.2017

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