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Parodontitis: Welche Zahnbürste hilft?

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Bei der Krankheit Parodontitis kommt es auch auf die richtige Zahnbürste an. (ADragan / Shutterstock.com)

Die heimtückische Zahnfleischerkrankung Parodontitis verlangt eine besondere Pflege. Was sollte die Zahnbürste können?

Als Parodontitis wird in der Zahnmedizin eine Erkrankung des Zahnhalteapparats bezeichnet. Dabei entzündet sich zunächst das Zahnfleisch, unbehandelt kommt es zur Bildung von Zahntaschen, die sich wiederum mit Bakterien füllen. Die Krankheit gilt als mit Abstand häufigste Ursache von Zahnverlust bei Erwachsenen. Bei etwa 75 % aller verlorenen Zähne liegt eine Parodontitis zugrunde.

 

Die Krankheit ist besonders heimtückisch, weil sie in vielen Fällen erst recht spät erkannt wird. Im Anfangsstadium hat der Betroffene nahezu keine Beschwerden und es dauert bis zur Bildung der Taschen, ehe er das Problem registriert. Umso wichtiger ist der regelmäßige Besuch beim Zahnarzt, der etwaige Anzeichen meist schon früher erblickt.

Weiche Borsten mit Silber

Bei der Behandlung, ebenso wie bei der Vorbeugung, kommt aus Sicht vieler Experten der Zahnbürste eine Schlüsselrolle zu. Wer seinem von Parodontitis geplagten Mund einen Gefallen tun oder aber das Risiko der Entstehung der Krankheit senken möchte, sollte bei der Bürste auf folgende Eigenschaften achten:

  • Weiche Borsten: Viele Menschen verwenden zu feste Zahnbürsten, was insbesondere bei der Neigung zu Parodontitis schädlich ist.
  • Kleiner Borstenkopf: Die Reinigung der Zwischenräume gestaltet sich oftmals schwierig und funktioniert mit einem kleinen Borstenkopf besser.
  • Silber in den Borsten: Manche Zahnbürsten verwenden in den Borsten Silber. Dieses reduziert die Keime auf der Zahnbürste.

 

Währenddessen darf man natürlich nicht auf die Grundlagen vergessen. Selbst bei allerhöchster Qualität der Zahnbürste ist ein sorgfältiges Putzen mindestens zwei Mal pro Tag absolute Pflicht. Außerdem muss die Bürste regelmäßig gewechselt werden. In aller Regel lagern Zahnbürsten im Badezimmer und damit an einem recht warmen, feuchten Ort. Damit sie nicht zum Brutkasten von Keimen werden, sollte man sie mindestens alle 2 Monate tauschen.

Slideshow: Tipps fürs Zähneputzen

AUTOR


Michael Leitner


ERSTELLUNGSDATUM


26.03.2019