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Lebensstil beeinflusst die Schlafqualität

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Immer müde? Schlafprobleme hängen oft mit dem Lebensstil zusammen. (ALDECAstudio / Fotolia)

Ernährung, Sport und Bildschirm-Zeit haben großen Einfluss darauf, wie gut Schüler schlafen.

Ein gesunder Schlafrhythmus ist die wichtigste Basis jedes gesunden Lebens. Nur mit ausreichenden und tatsächlich erholsamen Ruhepausen kann der menschliche Körper richtig funktionieren. Dass immer mehr junge Menschen mit Schlafstörungen zu kämpfen haben, ist daher umso problematischer. Wissenschafter der Rutgers Universität im US-Bundesstaat New Jersey zeigen nun aber auf, wie stark der Lebensstil die Schlafqualität beeinflusst.

Auch Frühstück wichtig

In ihrer Studie haben die Forscher bestehende Daten von mehr als 175.000 griechischen Schülern untersucht. Besonders negativ wirken sich demnach regelmäßiger Fast-Food-Konsum, das Auslassen des Frühstücks und Übergewicht auf die Schlafqualität aus. Auch Kinder, die viel Zeit vor Bildschirmen verbrachten und jene, die nur wenig Sport betrieben, berichteten häufiger von Schlafproblemen.

Viele schlafen zu wenig

Insgesamt zeigte die Datenanalyse kein allzu erfreuliches Bild. Etwa 40 % der Untersuchten schlief im Schnitt zu wenig. Kindern zwischen 6 und 12 Jahren wird ein Mindestmaß von 9 Stunden Schlaf pro Nacht empfohlen. Auch nach dem 13. Geburtstag sollte der tägliche Schönheitsschlaf zumindest 8 Stunden andauern. Schlafmangel bzw. unregelmäßige Schlafrhythmen werden mit diversen gesundheitlichen Problemen, nicht zuletzt mit solchen psychischer Natur, in Verbindung gebracht.

AUTOR


Michael Leitner


ERSTELLUNGSDATUM


14.11.2018