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6 Vorteile der Kirsche

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Kirschen enthalten viel Eisen, Kalium und Vitamin C. (Pixabay.com)

Kirschen sind wahre Vitaminbomben, enthalten viel Kalium und Vitamin C und sind darüber hinaus auch noch kalorienarm. Was die Kirsche sonst noch kann, zeigen die folgenden 6 Vorteile.

Ob Süß- und Sauerkirsche - beide überzeugen mit einer enormen Vitamindichte und erfrischendem Geschmack. Der einzige Nachteil: Zuviel davon kann zu Blähungen führen. Abgesehen davon bergen die roten Früchtchen viele Vorteile:

Vorteil 1 der Kirsche: Reich an Kalium und Vitamin C

Kalium trägt nicht nur zur Entwässerung und Entgiftung des Körpers bei. Es spielt auch eine entscheidende Rolle in der Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit der Zellen, Nerven und Muskeln. Genauer gesagt ermöglicht es die Weiterleitung elektrischer Impulse im Körper.

 

Vitamin C ist im Körper an einer Reihe von Prozessen beteiligt und demensprechend wichtig. Freie Radikale werden unschädlich gemacht, die Wundheilung beschleunigt und das Herz-Kreislauf-System gesund gehalten.

 

Die Inhaltsstoffe im Detail

 

INHALTSSTOFFE

JE 100G

INHALTSSTOFFE

JE 100G

Energie (kcal)

60

Fett (g)

0,3

Protein (g)

0,9

Kohlehydrate (g)

13,3

Ballaststoffe

1,9

Kalium (mg)

229

Kalzium (mg)

17

Magnesium (mg)

11

Eisen (mg)

0,4

Niacin (mg)

0,3

Vitamin A (µg)

6

Vitamin C (mg)

15

Vitamin E (mg)

0,1

Vitamin B1 (mg)

0,04

Vitamin B2 (mg)

0,04

Vitamin B6 (mg)

0,05

Vorteil 2 der Kirsche: Kalorienarmes Naschen

Kirschen sind zwar süß, haben aber wenig Kalorien: Per 100g haben sie nur 60kcal. Der Ballaststoffanteil ist groß bei Kirschen. Ballaststoffe regen die Verdauung an, das ist besonders während Diäten wichtig. Durch plötzliches Kaloriendefizit kann es zu einer trägen Verdauung kommen, Kirschen wirken dem entgegen.

 

Übrigens: Die Behauptung dass man nach dem Verzehr von Kirschen kein Wasser trinken soll, weil sonst Durchfall droht, ist ein Mythos. Empfindliche können mit Blähungen reagieren, diese können nach dem Genuss von anderen frischen Obst- und Gemüsesorten auch auftreten.

Vorteil 3 der Kirsche: "Milderer" Muskelkater

Wer zuviel oder falsch trainiert, riskiert einen Muskelkater. Forscher der University of Vermont fanden heraus, dass sich das Trinken von Sauerkirschsaft vor und nach dem Training sehr positiv auf die Muskulatur auswirkt. Das Muskelkaterrisiko nimmt dadurch stark ab. Wenn es dennoch zu einem Muskelkater kommt, so ist dieser wesentlich schwächer, die Muskulatur erholt sich schneller.

 

Als Grund für diesen positiven Effekt werden die in Kirschen enthaltenen Antioxidantien sowie andere entzündungshemmende Substanzen vermutet. Sauerkirschen sind übrigens besser geeignet als süße Herzkirschen, weil sie mehr Polyphenol – einen entzündungshemmenden Pflanzenstoff – besitzen.

Vorteil 4 der Kirsche: Sie sorgt für besseren Schlaf

Kirschen enthalten Melatonin. Dieses Schlafhormon wird nur bei Dunkelheit produziert. Die Hauptfunktion ist die Steuerung des Tag-Nacht-Rhythmus. Wird zuwenig Melatonin erzeugt, kommt es zu Schlafstörungen. Experimente haben gezeigt, das natürliche Melatonin der Kirsche den Schlaf positiv beeinflusst: Die Studienteilnehmen schliefen schneller ein, ihr Schlaf war auch tiefer und länger.

Vorteil 5 der Kirsche: Schönere Haut

Der in Kirschen enthaltene Farbstoff Anthocyan ist ein Pflanzenstoff, der freie Radikale im Körper unschädlich macht. Zusätzlich unterstützt Anthocyan den Aufbau von Bindegewebe, Cellulite und schlaffer Haut wird so vorgebeugt. Außerdem sorgt der hohe Kaliumgehalt der Kirsche, dass die Nieren aktiver sind – das wirkt Wassereinlagerungen der Haut entgegen, sie wird straffer.

Vorteil 6 der Kirsche: Gesunde Zähne

Kirschen verhelfen zu einem strahlenden Lächeln. Antibakterielle Inhaltsstoffe und Enzyme wirken der Bildung von Zahnbelag und in weiterer Folge Karies und Parodontitis entgegen. Um von diesem Effekt aber wirklich zu profitieren, sollten Sie nach dem Kirschen-Genuss mit dem Zähneputzen mindestens 30 Minuten warten. Warum? Die in den Kirschen enthaltene Fruchtsäure weicht den Zahnschmelz auf. Wenn Sie nach dem Essen gleich Zähneputzen, reiben Sie diesen auf. Nach zirka 30 Minuten hat sich der pH-Wert im Mund wieder normalisiert.

 

Beschleunigen lässt sich der Prozess durch gründliches Mundspülen nach dem Essen. Wasser ist dafür ideal und völlig ausreichend. Diese Spülung empfiehlt sich übrigens nach jeder säurehaltigen Mahlzeit, wie beispielsweise auch nach dem Verzehr von mariniertem Salaten.

AUTOR


Markus Strohmayer
REDAKTIONELLE BEARBEITUNG


Mag. Silvia Feffer-Holik


ERSTELLUNGSDATUM


01.07.2015

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