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Pille erhöht das Thrombose-Risiko

Bei regelmäßiger Einnahme schützt die Pille vor ungewollten Schwangerschaften
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Die Antibaby-Pille ist eines der beliebtesten Verhütungsmittel. (areeya_ann - Shutterstock.com)

Die Antibabypille erfreut sich als Verhütungsmethode großer Beliebtheit, bringt aber eine nicht unbedeutende Gefahr mit sich. Eine neue Studie bestätigt, dass die Pille das Risiko einer Thrombose erhöht.

Ärzte weisen bereits seit längerer Zeit darauf hin, dass die Antibabypillen der neuesten Generation zu Thrombosen führen können. Von einer aktuellen Studie wird diese These nun bestätigt, wenngleich auch andere Faktoren nicht außer Acht gelassen werden dürfen. Besonders vorsichtig sollten übergewichtige Frauen sein.

Übergewicht und Pille gefährliche Kombination?

In Großbritannien wurde eine neue Studie veröffentlicht, die den lange vermuteten Zusammenhang zwischen der Antibabypille und der erhöhten Wahrscheinlichkeit einer Thrombose bestätigte. Je nach Wirkstoff steigt das Risiko auf ein Blutgerinnsel um bis zu 17 Prozent an. Folgende Wirkstoffe können die Wahrscheinlichkeit auf eine Thrombose erhöhen:

  • Desogestrel

  • Norgestimat

  • Gestoden

  • Ethonogestrel

  • Cyproteronacetat

  • Drospirenon

  • Dienogest

 

Die Pille ist zwar nur einer von vielen Faktoren, welche die Erkrankung begünstigen können. Übergewichtige Frauen sollten aber womöglich auf eine andere Verhütungsmethode zurückgreifen, da sie bereits von vornherein stärker gefährdet sind.

AUTOR


Michael Leitner
REDAKTIONELLE BEARBEITUNG


Mag. Julia Wild


ERSTELLUNGS-/
ÄNDERUNGSDATUM


08.06.2015 / 07.05.2019
QUELLEN
"Use of combined oral contraceptives and risk of venous thromboembolism: nested case-control studies using the QResearch and CPRD databases" von Y. Vinogradova et al. (07.05.2019)

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