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Pille und Grapefruit: Schlechte Kombination!

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Wer auf die Pille vertraut, sollte lieber keine Grapefruits essen, ansonsten kann es zu einer negativen Wechselwirkung kommen. (Pixabay.com)

In Österreich bleibt die Pille als beliebtestes Langzeit-Verhütungsmittel unangefochten. Experten warnen vor gewissen Gesundheitsrisiken, nun ist auch eine Wechselwirkung mit Grapefruits bekannt.

Gemeinsam mit dem Kondom ist die Anti-Baby-Pille jenes Verhütungsmittel, dem die Österreicher vertrauen. Bei längerfristigen Beziehungen ist es hierzulande nach wie vor die am häufigsten genutzte Methode. Manch einen medizinischen Experten dürfte dies womöglich sauer aufstoßen, schließlich belegen Studien gewisse Gesundheitsrisiken wie etwa eine erhöhte Thrombose-Gefahr. Wie nun bekannt wurde, sollten Konsumenten außerdem Grapefruits vermeiden.

Verhütung bleibt aufrecht

In der Zitrusfrucht ist der Bitterstoff Naringin vorhanden, der in unseren Mägen zu Naringenin umgewandelt wird. Genau dieses kann die Wirkung bestimmter Medikamente beeinflussen, darunter auch die Anti-Baby-Pille. Es hemmt abbauende Enzyme, was die Verhütungswirkung nicht verringert. Allerdings verweist die Canadian Medical Associaton auf eine gefährliche Wechselwirkung.

Brustkrebs-Risiko erhöht

Denn im Blut nimmt die Konzentration des Wirkstoffs Estradiol zu, wodurch unter anderem ein verstärktes Brustspannen wahrgenommen werden kann. In weiterer Folge ist sogar das Risiko für Brustkrebs und Thrombose erhöht. Konsumenten der Pille sollten der Grapefruit also tendenziell eher fernbleiben oder zumindest die Risiken mit dem Frauenarzt absprechen.

AUTOR


Michael Leitner


ERSTELLUNGSDATUM


25.07.2017

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