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Schlafprobleme stören auch das Liebesleben

Pärchen im Bett; sie ist verärgert
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Ein schlechter Schlaf kann sich auch auf das Liebesleben auswirken. (elnariz - Fotolia.com)

In der Nacht regelmäßig kein Auge zuzukriegen ist nicht nur zutiefst unangenehm, es schadet auch dem Körper. Nun wurde bekannt, dass Schlafprobleme sogar das Sexleben beeinträchtigen.

Ein guter Schlaf ist für das Funktionieren des Menschen absolut essentiell. Wenn wir fast jede Nacht damit zu kämpfen haben, endlich ins Land der Träume reisen zu können, schlägt das ordentlich aufs Gemüt. Schließlich hat man am nächsten Tag mit Müdigkeit zu kämpfen, das Stresslevel steigt und in weiterer Folge fällt das Einschlafen am Abend erst recht wieder schwer. Oft ist also ein regelrechter Teufelskreis zu beobachten, der auch dem Körper schadet.

Zu wenig Schlaf ist ungesund

Schlafprobleme erhöhen nachweislich das Risiko auf Bluthochdruck und Herzerkrankungen, auch Übergewicht wird dadurch wahrscheinlicher. Die Nordamerikanische Menopausen-Gesellschaft hat nun festgestellt, dass sogar das Liebesleben darunter leidet. Demnach sind jene, die regelmäßig weniger als 7 Stunden schlafen, seltener sexuell befriedigt. Bei der Untersuchung wurden lediglich Frauen zwischen 50 und 79 Jahren, die ihre Wechseljahre bereits hinter sich haben, berücksichtigt.

Rhythmus und Psyche

Daher ist prinzipiell unklar, inwiefern sich die Erkenntnis auch auf andere Altersgruppen ummünzen lässt. Allerdings ist es unwahrscheinlich, dass sich der Zusammenhang nur bei dieser spezifischen Gruppe zeigt. Immerhin scheint es nur logisch zu sein, wenn auch das Sexleben unter den Schlafproblemen leidet. Keinen gesunden Rhythmus zu haben wirkt sich schließlich negativ auf das psychische Wohlbefinden aus, dementsprechend herrscht oft Lustlosigkeit.

Viele mögliche Ursachen

Schlechter Schlaf führt außerdem häufig zu nahezu chronischer Müdigkeit, die natürlich auch ein Lustkiller sein kann. Bei Schlafproblemen gibt es derart viele potentielle Auslöser, dass kaum eine allgemeine Aussage getroffen werden kann. Meistens ist die Ursache psychischer Natur, in seltenen Fällen kann aber auch ein körperliches Problem vorliegen. Ein ehrliches Aufarbeiten der möglichen Gründe kann der erste Schritt sein, bei Unklarheiten ist auch ein Arztbesuch sinnvoll.

AUTOR


Michael Leitner


ERSTELLUNGSDATUM


06.02.2017

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