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Sekundenkleber von der Haut entfernen: 4 Methoden

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Sekundenkleber ist praktisch, aber nur solange er nicht auf der Haut landet. (Far700 / Shutterstock.com)

Mit Sekundenkleber lässt sich manch ein Bastelprojekt kinderleicht umsetzen. Doch was tun, wenn Klebstoffreste auf der Haut zurückbleiben?

Klebstoff ist ohne Zweifel der beste Freund des Bastlers, insbesondere dann, wenn er auch noch gut hält. Beim Superkleber ist auf diese Wirkung zumeist Verlass, doch passt man nicht auf, bleiben gern mal Reste auf der Hand zurück. Normalerweise ist dies kein Grund zur Sorge, da die allermeisten Klebstoffe für die Haut unschädlich sind. Dennoch sind die Rückstände unangenehm und halten sich zumal äußerst hartnäckig. Mit diesen 4 Methoden entfernen Sie Sekundenkleber-Reste von der Haut:

Sekundenkleber-Methode 1: Warmes Wasser

Oftmals wirken die Kleberreste zunächst widerstandsfähiger als sie es tatsächlich sind. Daher sollte man erstmal versuchen, den Sekundenkleber mit warmen Wasser und Seife von der Haut zu entfernen. Nur falls das nicht klappt, ist es sinnvoll, sich an andere Methoden heranzuwagen.

Sekundenkleber-Methode 2: Öl

Die betroffenen Hautstellen zunächst mit warmen Wasser nass machen. Dann mit Öl oder Butter die Stelle solange massieren, bis sich die Kleberreste lösen. Hilft das nicht, kann man das Öl zunächst ein wenig einwirken lassen.

Sekundenkleber-Methode 3: Zitronensaft

Zitronensaft ist dank der enthaltenen Säure ein geeignetes Reinigungsmittel. Am besten vermengt man in einer Schüssel ein wenig Saft mit warmen Wasser und lässt die Hände darin einige Minuten lang aufweichen. Danach sollten sich die Kleberreste mit einer Zahnbürste gut entfernen lassen.

Sekundenkleber-Methode 4: Klebstoffentferner

Lässt sich dem Kleber mit Hausmitteln nicht beikommen, finden sich in Baumärkten oder gut sortierten Bastelläden spezielle Mittel zur Entfernung von Klebstoffresten. Da der Kleber der Haut nicht schädigt, ist es auch relativ egal, wenn in der Zwischenzeit ein, zwei Stunden vergehen.

Wichtig: Geduldig bleiben

Vor allem Kinder tendieren wohl dazu, die nervigen Kleberreste möglichst schnell von der Haut kratzen zu wollen. Doch hierbei ist in erster Linie Geduld gefragt. Wer hektisch an den verklebten Fingern herumwerkt, fügt sich recht schnell offene Wunden zu. Und selbst wenn die Reste zunächst bleiben, verschwinden sie in aller Regel binnen der nächsten Tage ohnehin von alleine wieder. Streng abzuraten ist von jeglichen Hitzemethoden, da Klebstoff oft leicht entzündlich ist.

Superkleber als Risiko?

Sekundenkleber stellt unter normalen Umständen keine Gefahr für die Gesundheit dar. Besondere Vorsicht und ein rascher Arztbesuch sind aber dringend anzuraten, wenn die Augen oder Augenlider in Kontakt mit dem Stoff kommen. Wird Superkleber verschluckt, sollte der Betroffene ausspülen und sich anschließend im Krankenhaus auf eine mögliche Vergiftung untersuchen lassen.

AUTOR


Michael Leitner


ERSTELLUNGSDATUM


17.07.2019

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