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Harnstoff als Hautpflege: Was ist Urea?

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Urea ist eine andere Bezeichnung für Harnstoff und spielt bei Naturkosmetik eine wesentliche Rolle. (Pixabay.com)

Aufgrund seines Namens wird Harnstoff (Urea) wohl immer in erster Linie als unappetitlich empfunden werden. Tatsächlich aber wird er dank eines positiven Effekts häufig in Natur-Kosmetikprodukten verwendet.

Wer den Begriff Harnstoff nennt, denkt wohl unweigerlich zunächst mal an Urin. Dementsprechend wird in der Kosmetik die Bezeichnung Urea bevorzugt, das klingt schließlich schon wesentlich appetitlicher. Doch ganz egal wie er genannt wird, Fakt ist, dass Harnstoff bei natürlichen Pflegeprodukten eine entscheidende Rolle spielt. Er trägt wesentlich dazu bei, dass unsere Haut möglichst feucht und entsprechend gesund bleibt.

Bei trockener Haut

In der Kosmetik wird Urea als NMF - natural moisturizing factor -  gefeiert. Es wird also als natürliches Befeuchtungsmittel kategorisiert, das keinerlei Nebenwirkungen aufweist. Der Feuchtigkeit entsprechend wird Harnstoff vor allem in Produkten verwendet, die bei trockener Haut helfen sollen. Das gerne verbreitete Gerücht, wonach man sich den Urin von Tieren ins Gesicht schmieren würde, ist natürlich ins Reich der Fabeln zu verweisen.

Keine Pipicreme

Um Reinheit zu garantieren wird Harnstoff für Hautpflegeprodukte rein synthetisch hergestellt, also künstlich produziert. Dazu nutzt man einen chemischen Prozess, indem Kohlendioxid und Ammoniak hoher Temperatur sowie starkem Druck ausgesetzt werden. Die gerne verwendete Bezeichnung als "Pipicreme" ist also zweifelsohne charmant, rein faktisch glücklicher Weise aber nicht korrekt.

AUTOR


Michael Leitner


ERSTELLUNGSDATUM


04.07.2016

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