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Rauchen lässt Gehirn schneller altern

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Regelmäßig zu rauchen kann unter anderem zu einem beschleunigten Alterungsprozess des Gehirns beitragen. (Pixabay.com)

Es ist weitestgehend bekannt, dass Rauchen mit zahlreichen Nachteilen für die Gesundheit einhergeht. Nun weist eine Studie sogar auf einen beschleunigten Alterungsprozess des Gehirns hin.

Erst vor kurzem wurden Zahlen veröffentlicht, wonach in den USA der Anteil an Rauchern zurückgegangen ist. Angesichts der vielen Nachteile des Tabakkonsums darf das als positive Entwicklung gewertet werden. Wie schädlich Zigaretten für den Menschen tatsächlich sind, das zeigt nun auch eine Studie.

Großhirnrinde wird dünner

In Großbritannien haben Wissenschafter erkannt, dass das Gehirn von Rauchern schneller altert. Die äußere Schicht des Gehirns, im Fachjargon Großhirnrinde genannt, wird immer dünner. Dies ist zwar allgemein nicht zu vermeiden, bei regelmäßigem Tabakkonsum geht der Prozess aber wesentlich schneller voran. Bereits in früheren Studien wurde ein Zusammenhang zwischen Rauchen und Erkrankungen des Gehirns festgestellt.

Auch später Rauch-Stopp hilft

Die Studienautoren weisen in weiterer Folge darauf hin, dass das Gehirn von Nichtrauchern wesentlich gesünder lebt. Für Betroffene einer Tabaksucht bietet die Arbeit allerdings auch einen Anreiz zum Rauch-Stopp. Wer mit dem Rauchen aufhört, auch erst im mittleren Alter, kann damit einen Teil des angerichteten Schadens wieder wettmachen. Dies bezieht sich nicht nur auf die Gesundheit des Gehirns, sondern des Körpers im Allgemeinen.

AUTOR


Michael Leitner


ERSTELLUNGSDATUM


26.07.2017

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