7 Fatburner: Essen, das Fett schneller verbrennt

Fett verbrennen - Nr. 1: Chili und Ingwer

Ihr Essen ist so scharf gewürzt, dass sie beim Verzehr wortwörtlich "ins Schwitzen" kommen? Dann fühlen Sie gerade, wie Kalorien verbrannt werden. Scharfe Speisen wie Chili und Ingwer heizen den Körper so richtig an und heben sogar die Körpertemperatur leicht. (Africa Studio - Fotolia.com)

Es gibt sie wirklich: Lebensmittel, die die Fettverbrennung ankurbeln. Manche Speisen wirken direkt, indem sie die Verdauung und den Stoffwechsel beschleunigen. Andere funktionieren indirekt: Sie enthalten Vitamine und Inhaltsstoffe, die der Körper braucht, um überschüssiges Fett abzubauen.

Diese 7 Fatburner können einer gesunden Ernährungsumstellung den nötigen Extra-Kick geben, den Sie zum Abnehmen brauchen. Diese Nahrungsmittel sind nebenwirkungsfrei und sogar gesundheitsförderlich. Chili und Grüner Tee beschleunigen die Verdauung und Entgiftung des Körpers, Tofu und Linsen liefern neben der Fettverbrennung noch wichtige Mineralstoffe und sättigendes Eiweiß. So wird Fett schneller verbrannt - und Sie fühlen sich gleichzeitig energiegeladen und fit!

Fett verbrennen - Nr. 1: Chili und Ingwer

Scharf gewürzte Speisen, z.B. mit Chili, enthalten Capsaicin. Dieser Inhaltsstoff wärmt den Körper auf, wodurch er zusätzliche Kalorien verbraucht. Ingwer beinhaltet ähnliche Wirkstoffe. Ihnen wird während des Verzehrs warm - Sie können richtiggehend fühlen, wie Ihr Körper Kalorien "verbrennt".

Fett verbrennen - Nr. 2: Vollkornprodukte

Der Körper verbraucht bei der Verdauung von Vollkornprodukten doppelt so viele Kalorien, als für Weißmehlprodukte. Zudem haben Nudeln, Brot und Reis aus Vollkorn einen niedrigeren Glykämischen Index: Der Blutzuckerspiegel steigt langsamer an, und Sie fühlen sich länger satt. Aber Vorsicht: Vollkorn oder nicht, kohlenhydratreiche Speisen laden dazu ein, sich zu überessen. Deshalb Portionsgrößen genau einhalten, um einen Kalorienüberschuss zu vermeiden.

Fett verbrennen - Nr. 3: Tofu

Eiweiß zu verdauen, ist für den Körper anstrengend - und das ist gut so! Wenn Sie eiweißreiche Nahrungsmittel, wie z.B. Tofu essen, benötigt der Körper Energie, sprich: Kalorien. Bis zu 30 % der Kalorien von eiweißhaltigen Lebensmitteln werden schon bei der Verdauung verbraucht. Bei einem Stück Tofu mit 200 Kalorien "verpuffen" also 66 davon.

Fett verbrennen - Nr. 4: Grüner Tee

EGCG, ein Bestandteil in Grünem Tee, regt die Fettverbrennung im Körper an. Menschen, die 8 Wochen lang täglich 4 oder mehr Tassen Grünen Tee tranken, nahmen über 2 Kilogramm mehr als solche, die keinen Grünen Tee konsumierten - bei gleicher Ernährung und Sport! Grüner Tee ersetzt keine Ernährungsumstellung, unterstützt aber beim Abnehmen.

Fett verbrennen - Nr. 5: Grünes Gemüse

Muskelgewebe verbraucht weiter Kalorien, selbst wenn Sie stillsitzen. Durch die Ernährung können Muskeln leider nicht aufgebaut werden, da hilft nur Sport - vor allem Gewichte stemmen. Die richtigen Nährstoffe können aber dazu beitragen, bei sportlicher Betätigung Muskeln schneller aufzubauen. Dafür sind Kalzium und Magnesium essenziell, die reichlich auch in veganen Quellen wie grünem Gemüse (Brokkoli, Spinat, etc.) vorkommen.

Fett verbrennen - Nr. 6: Rote Linsen

Rote Linsen sind eigentlich orangefarbenund kochen in nur 10 - 15 Minuten weich. Auf nur 100 Gramm kommen 27 Gramm Eiweiß - das deckt bei den meisten Menschen den halben Tagesbedarf. Zudem enthalten Linsen viel Eisen, welches das Muskelgewebe mit Sauerstoff versorgt.

Fett verbrennen - Nr. 7: Kaffee

Kaffee pusht, ähnlich Grünem Tee, den Stoffwechsel. Am besten wirkt Kaffee schwarz, ohne Zucker getrunken oder alternativ mit Soja- oder Mandelmilch, denn tierisches Eiweiß hemmt einige der fettverbrennenden Inhaltsstoffe. Zudem verleiht Kaffee mehr Energie beim Sport - wo Sie dank besserem Durchhaltevermögen beim Training noch mehr Kalorien verbrennen können.

Quellen

  • Ernährungsmedizin, K. Widhalm, Deutscher Ärzte Verlag, 3. Auflage, Köln, 2009
  • I. Sluijs et al.: Dietary glycemic index, glycemic load and the risk of type 2 diabetes. In: Journal Nutrition 2013; 143:93-99

Mehr zum Thema