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Sport bei Ozon?

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Sport bei hohen Ozonwerten schädigt die Lunge, auch Gesunde sollten nicht zu Mittag bzw. am Nachmittag trainieren. (Maridav - Fotolia.com)

Liegt zu viel Ozon in der Luft, fällt das Atmen schwer. Wer regelmäßig in der Hitze sportelt, sollte auf die Ozonkonzentration besonders am Nachmittag und frühen Abend achten, das gilt auch für Gesunde.

Das Gas Ozon ist ein natürlicher Bestandteil der Atmosphäre, es kommt in 15 km Höhe (dort schützt es vor schädlicher UV-Strahlung), aber auch am Boden vor. Umweltschadstoffe (z. B. Treibhausgase) führen dazu, dass das schützende Ozon in luftige Höhe abnimmt, während es in Bodennähe zunimmt. Bodennahes Ozon bildete sich in Verbindung mit Sonnenlicht in erster Linie aus Stickoxiden (Autoverkehr, Industrieabgase..) und schadet der Lunge.

Lungenreizgas Ozon

Mit dem Ansteigen der Temperaturen steigt auch die Ozonbelastung in der Atemluft. Solange die Ozonkonzentration unter 180 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter Luft (µg/m3) liegt, ist es für Gesunde kein Problem zu sporteln. Ab einem Wert von 360 µg/m3 sollten aber auch sie auf Schweißtreibendes verzichten. Diese hohe Ozonkonzentration beeinflusst direkt die Lunge , das Atmen fällt schwer. Das Heimtückische dabei: Ozon ist geruchlos, die Auswirkungen auf die Lungenfunktion sind nicht unmittelbar spürbar.

 

Wer während einer Hitzeperiode sporteln möchte, sollte das Training in die Morgenstunden verlegen. Menschen mit Herzkreislauf-Erkrankungen, Allergiker oder Asthmatiker sollten schon bei einer Ozonbelastung ab 150 µg/m3 auf sportliche Aktivitäten verzichten. Die aktuellen Ozonwerte finden sich auf der homepage des Umweltbundesamtes bzw. auf einer akutellen app.

AUTOR


Mag. Silvia Feffer-Holik


ERSTELLUNGSDATUM


06.08.2015

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