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Reaktionsfähigkeit an Pupillengröße ablesbar

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Einer Studie nach ist die Reaktionsfähigkeit an der Pupillengröße ablesbar. (Pixabay.com)

An den Pupillen lässt sich die Reaktionsfähigkeit einer Person abschätzen - Je größer die Pupillen sind, umso schlechter ist die Fähigkeit schnell zu reagieren. Das hängt damit zusammen, in welcher Grundstimmung sich der Betroffene befindet.

Einer neuen Studie aus den Niederlanden zufolge, soll die Sehfähigkeit nicht nur ausschließlich von Kurzsichtigkeit oder Weitsichtigkeit abhängen, sondern auch von der Grundstimmung, die an der Größe der Pupillen ablesbar ist. Denn diese soll den Aktivierungsgrad des Nervensystems widerspiegeln. Für die These der Forscher sprechen vorangegangene Experimente, in denen ein- und dieselben Probanden bei mehreren, immer gleichen Aufgaben, jedoch mit variierender Pupillengröße unterschiedliche Reaktionszeiten aufwiesen. Die Forscher vermuten die Ursache im Aktivierungsgrad (Aufmerksamkeit und Wachheit) der jeweiligen Person und wollen herausgefunden haben, dass sich dieser an der Pupillengröße ablesen lässt.

Unterschiedliche Pupillengröße bei gleichen Lichtverhältnissen

Ausgehend davon, dass sich Wachheit und Aufmerksamkeit auf die Reaktionszeit auswirken und diese wiederum an der Größe der Pupillen ablesbar sein soll, arbeiteten die Wissenschafter mit konstanten Lichtverhältnissen. Ihr Interesse lag darin, die Pupillengröße nicht von außen durch Veränderungen der Lichtverhältnisse künstlich zu verändern, sondern dieses durch veränderte Aktivierungsgrade herbeizuführen.

 

Dazu baten die Wissenschafter 26 Probanden, sich vor einen Monitor zu setzen, um dann möglichst schnell mittels Knopfdruck zu entscheiden, in welche Richtung (links oder rechts) sich ein abgebildeter Punkt bewegt.

Je höher die Aktivierung, desto langsamer die Reaktionszeit

Die Pupillengröße entpuppte sich im Hinblick auf den Aktivierungsgrad als guter Indikator. Die Ergebnisse zeigten, dass jene Probanden am reaktionsfreudigsten abschnitten, die eher kleinere Pupillen hatten, also einen gemäßigten Aktivierungsgrad aufwiesen.

AUTOR


Alexander Petz
REDAKTIONELLE BEARBEITUNG


Mag. Julia Wild


ERSTELLUNGSDATUM


22.09.2014

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