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Joggen bringt Hormon-Kick

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Das Hormon Leptin sorgt dafür, dass wir uns in Bewegung setzen. Glückshormone sind wesentlich daran beteiligt, dass wir dann beim Laufen auch durchhalten. (Pixabay.com)

Wer viel läuft, kennt das Phänomen: Während und nach dem Joggen fühlt man sich richtig gut. Dieses Hochgefühl lösen Glückshormone aus, ganz entscheidend ist aber auch das Sättigungshormon Leptin daran beteiligt, das überhaupt erst Lust auf´s Laufen macht.

Bewegung lässt den Körper Endorphine, sogenannte Glückshormone ausschütten, sie sorgen für Entspannung und Wohlbefinden. Aber auch das Sättigungshormon Leptin beeinflusst die Stimmung und den Bewegungsdrang, wie kanadische Forscher herausgefunden haben.

Warum Laufen Spaß macht

Leptin wird von Fettzellen abgegeben und signalisiert dem Gehirn, dass genügend Energiereserven vorhanden sind. Sinkt der Leptingehalt im Blut, steigt laut Wissenschafter der kanadischen Universität Montreal Fulton der Bewegungsdrang dieses Phänomen war zu Urzeiten wichtig, um sich aus der Höhle zu wagen und nach Essbarem zu suchen. Damit die "Futtersuche" Spaß macht, produziert der Körper das Glückshormon Dopamin, damit das Durchhaltevermögen verbessert wird.

 

Wer das nun auf´s tägliche Laufpensum umlegt und beim Training noch nicht in rauschartige Zustände verfallen ist, darf sich auf die Physiologie ausreden: Der glücklichmachende Hormonrausch soll sich erst bei intensiver Belastung nahe der maximalen Sauerstoffaufnahme einstellen.

AUTOR


Mag. Silvia Feffer-Holik


ERSTELLUNGSDATUM


02.09.2015
QUELLEN
M.F.A. Fernandes, et al.: Leptin Suppresses the Rewarding Effects of Running via STAT3 Signaling in Dopamine Neurons, Cell Metabolism, 01.09.2015

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