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Coronavirus: 9 Tipps für die Fitness

Yoga vor dem Fernseher als Quarantäne-Alternative
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Yoga mit Anweisungen aus dem Fernseher: Die heutige Technik macht Fitness auch zuhause möglich. (Andrey_Popov / Shutterstock.com)

Die meisten Menschen in Österreich lernen ihre eigenen vier Wände besser kennen den je. So bleiben Sie auch zuhause körperlich fit!

Die Covid-19-Pandemie hat unser aller Leben auf den Kopf gestellt und dazu geführt, dass sehr viele Menschen den Großteil ihres Tages zuhause verbringen. Mitunter verleitet das dazu, noch mehr als sonst herumzusitzen, ein bisschen gar oft auf der Couch zu liegen und praktisch gar keinen Sport zu betreiben. Doch das ist genau der falsche Ansatz. Auch zuhause reicht der Platz völlig aus, um sich mit den richtigen Tricks fit zu halten:

Tipp 1: Pilates, Aerobic & Yoga am Fernseher

Gymnastik-Videos haben schon vor Jahrzehnten geboomt, heute ist das Prinzip noch leichter denn je zuvor. Egal ob auf Fernseher, Laptop, oder Handy: Mit einer einigermaßen stabilen Internetverbindung findet man in Windeseile tolle Erklärungen auf diversen Videoplattformen wie etwa YouTube. Viele professionelle Trainer geben spannende Programme vor. Von Aerobic über Yoga bis hin zu Pilates ist alles mit dabei. Neben einer Matte oder einem anderen angenehmen Untergrund, braucht es dann nur noch Motivation.

Tipp 2: Gemeinsam Sport dank Internet

Viele Yoga-Studios bieten angesichts der aktuellen Situation Online-Kurse an. Der Lehrer gibt die Anweisungen, die fleißigen Schüler turnen diese unter strenger Beobachtung nach. Womöglich braucht es aber gar keinen Unterricht, sondern einfach nur gute Gesellschaft. Dank dem Internet ist es leichter denn je, mit anderen Leuten in Kontakt zu treten. So kann man sich den Fitnessstudio-Kumpel ganz locker ins Wohnzimmer holen und via Videochat fast wie gewohnt Seite an Seite schuften.

Tipp 3: Vorhandene Geräte nutzen

Sind Crosstrainer, Ergometer und Co. schon verstaubt? Dann ist jetzt natürlich die ideale Möglichkeit, um die praktischen Geräte wieder zum Leben zu erwecken. Nicht umsonst liegt Indoor Cycling mehr denn je im Trend. Vielleicht finden sich in den Tiefen des Kastens ja noch ein Springseil oder gar eine Kettlebell.

Tipp 4: Alle Ressourcen nutzen

Doch natürlich hat nicht jeder von uns ein praktisch fertiges Fitnessstudio zuhause herumstehen. Für viele Dinge gibt es zum Glück Alternativen. Wer keine Gewichte hat, kann sich beispielsweise mit besonders dicken Büchern oder anderen Gegenständen aushelfen.

Tipp 5: Cardio-Training im Stiegenhaus

Wer an seinem Wohnort ein für gewöhnlich recht ruhiges, also wenig frequentiertes, Treppenhaus hat, kann dieses zum Cardio-Training nutzen. Einige Stockwerke via Stiegen zu bewältigen bringt den Körper so richtig in Schwung. Aber aufgepasst: Mindestens ein Meter Distanz zu den Mitmenschen muss natürlich auch im Stiegenhaus eingehalten werden.

Tipp 6: Sportliche Videospiele

Videospiele sind nicht gerade als das sportlichste Hobby bekannt. Aber es gibt einige Ausnahmen, die sehr wohl Bewegung verlangen. Empfehlenswert sind beispielsweise Tanzspiele, die dank Motion-Controller das Wohnzimmer in einen Dancefloor verwandeln. Für einige Konsolen sind sogar explizite Fitness-Titel verfügbar. Da in der Spielewelt heute praktisch alles online abläuft, muss man für die Games nicht mal auf die Post warten und kann gleich loslegen.

Tipp 7: Ausflüge bestmöglich nützen

Sofern man keine nachgewiesen Infektion hat, ist es natürlich nach wie vor nicht verboten, das Haus zu verlassen. Ausflüge sollten aber so selten wie möglich stattfinden und umso mehr heißt es, diese effizient zu nützen. Muss der Wocheneinkauf erledigt werden? Schnappen Sie sich die Laufschuhe, schnallen Sie sich einen Rucksack um und joggen eine halbe Stunde. Beenden Sie Ihre Runde bei einem Supermarkt und erledigen so gleich drei Dinge zugleich: Vitamin D tanken, etwas Bewegung und Einkaufen.

Tipp 8: Apps als Unterstützung

Das Smartphone hat sich gewissermaßen ohnehin schon als bester Freund des Menschen etabliert. Warum sollte das in Zeiten des Coronavirus anders sein? Anstatt sich von unseren vorinstallierten Schrittmessern frustrieren zu lassen, sollten wir dieser Tage vielleicht auf andere Apps umsteigen. Auswahl gibt es – von Yoga bis hin zum Tanzen – mehr als genug.

Tipp 9: Kreativ sein und mitdenken

Einfach ausgedrückt: Keine Wohnung ist zu klein, um darin Sport zu machen. Wer kreativ ist, verschiedene Dinge ausprobiert und sich für neue Ansätze offen zeigt, wird auch zuhause den Körper fit halten können. Zugleich gilt es natürlich, mitzudenken. Instabile Möbel oder falsch eingeschätzte Räumlichkeiten werden sonst rasch zum Verletzungsrisiko. 

Coronavirus: Mehr Infos

Auf gesund.at finden Sie noch mehr Infos rund um die Covid-19-Pandemie. Lesen Sie etwa, wie Sie richtig desinfizieren, wie das Immunsystem gestärkt wird und was man bei Ausflügen in der aktuellen Situation beachten muss.

AUTOR


Michael Leitner


ERSTELLUNGSDATUM


23.03.2020

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